SCLF-Crew bei der 2. SG-Stern Regatta
(Übrigens Bilder gibts unter http://www.tfs.de/sgpics)
Der ganze Süden war von Schwaben, Bayern, Österreichen und Schweizern besetzt und auf den Wellen des Bodensees tummelten sich diese und hatten die Macht über Häfen, Boote und Buchten erlangt.
Nein …. nicht über den ganzen Bodensee … in der Kressbronner Bucht wehrte sich ein kleiner Tross von SG-Stern Seglern und war nicht bereit sich unterjochen zu lassen und so zogen diese mutig aus und trotzen nicht nur Wind, Wetter und Wellen sondern auch den einheimischen Ritualen und segelten und feierten nach Ihren eigenen Bräuchen.Davon und besonders von der heldenhaften SCLF-Crew soll nun berichtet werden. Zunächst will ich einmal die wichtigsten Akteure vorgestellen bevor wir von deren Abenteuern hören bzw. lesen können.

Sachsnix (Annett) aus Sachsen, wenn sie nichts mehr sagen durfte, die sich aber auch als Schwester von Leonardo vostellte “Da_winsch_i” (Anmerkung: Beim Volke der Bayern auch für Schotenziehen per Winsch)
Schlafnix (Martin) der immer hellwach (Tag und Nacht) vielfältig im Einsatz war und mit seiner weiteren Identität “Lognix” für die wahre Niederschrift historisch belastbarer Aufzeichnungen zuständig war.
Plannix (Raimond, wenn mal wieder kein Plan da war der aber auch als Fluchnix oft gelassen reagierte)
Klausgucknix (Der einer der besten beim Ausguck, aber meistens als Steuerfix am Ruder)
Gelegentlich macht er aber seinem Zusatznamen “Ruh_im_Boot” alle Ehre.
Hörnix (Jürgen, der die Ruhe weg hat egal ob die anderen Regattateilnehmer Raum brüllen oder der Tisch nachts klappert und der als “Flatterrix” nach den Trimmfäden im Feintrimm steuert.
Peilnix (Gudrun, wenn ihr andere Wendetonnen besser gefielen und die sich aber auch als
Schrammnix beherzt gegen den “Kampfbug” der Gegner warf damit die unser Schrammschutzschild nicht durchbrachen.

Jubel über einen Tagessieg
Von links nach rechts: Annett, Gudrun, Klaus, Martin und Jürgen und im Hindergrund Raimond
Leider sind die Namen unserer Gegner nicht eindeutig überliefert, aber um Legendenbildung zu vermeiden wollen wir einge die uns in Erinnerung sind nennen. Die Crew der “Schwarzfahrer” die uns keinen Spielraum* gab und sich selbst nur das “das schwarze Boot” nannten - wohl um uns und die anderen ein wenig einzuschüchtern. * Nach den Ritualen der Kampfgruppen sind die Wasser/Altwassevorräte möglich gering zu halten. Deshalb ist man versucht bei den Gegnern zu spülen. Wird dieses verhindert wurde kein “Spiel oder Spülraum” gewährt.

Das schwarze Boot, also die Schwarzfahrer
So gabe es noch Crew “Follow me - Follow you”, die mal anführte aber auch mal die Nachhut bildete aber auch die Raaauuuummfahrer. Überliefert ist auch der Tonnenschreck. Nein hier spricht man nicht von Übergewicht oder Körperform, sondern von den Kampfseglern, die in ihrem Eifer auch schon mal ne Tonne bekämpften und dann noch vor Freude und mit Wettkampfgeheule einen perfekten Kreis aufs Wasser zeichneten.

Tonnenschreck beim ausgelassenen Kreise fahren
Gemäß der Stammesrituale des SG-Sterns-Segel-fix kämpften alle gegen alle und so gingen die Crews hart aber herzlich miteinander um. Ein Eingeborener mit der Kenntnis des Windfährten-Lesens kundschaftet die richtigen Wege aus und die Crews auf Ihren “Bavarias 35 match” zogen eilig dieser Wege. Mit Bavarias gemeint sind hier Schiffe, die wohl wegen der Nähe zu Bayern so genannte werden und in schwäbischer Sparsamkeit einfach nur nummeriert sind und nicht solche Namen wie “schauwischnellmersan” oder “flitzübernsee” tragen, wie diese wohl sonst gebräuchlich sind oder wären. Weil man wohl nicht allen die Nummernkenntnis zutraute tragen die Segel noch farbliche einprägsame Markierungen. Die Feiern gingen 3 Tage bis wieder Ruhe am See einkehrt und auch der von allen verehrte Wind- und Wettergott “Pustefix” wurde angerufen viele opferten gemäss der Rituale indem des Abendes reichlich Wein und anderes an geistigem Getränk genossen wurde. Die hingebungsvollen Opfer und Gebete wurden erhört. Mässige Winde und Temperaturen, trockene Tage und etwas Sonne wurden uns vom grossen “Pustefix” gewährt. So konnten 3x der Dreieckskurs und 4x Hin&Her (auch up&Down genannt) gesegelt werden. Spannende Schifsstänze am Start boten Kurzweil mit teils bekannten aber auch ganz neuen Figuren. Und des Abends, als alle ermattet in Ihre Kojen sanken gab es noch keinen eindeutigen Gesamtsieger, wohl aber viele die nachts versuchten Masten und Ruder der Gegner anzusägen, zumindest drangen von einigen Schiffen sägende Geräusch an das Ohr des geneigten Lauschers. Als die Nacht sich lichtete konnten aber keine Schäden ausgemacht werden und so startet nach einer kleinen Stärkung und nach klaren Worten des Eingeborenen Kundschaftes “Bernd Dominatus” und nach den ermunternden und mahnenden Worten des SG-Sparten-Häuptlings ” - Peter Merxus Spartikus Premius”

Von Links: “Bernd Dominatus” und “Peter Merxus Spartikus Premius”
der nächste Tag. Der Kundschafter laß aus Wind, Wellen und Strömung, dass ein grosses Dreieck der Wettbewerb des Tages werden muss und nur dieses dem grossen Gott Pustefix gefallen würde. So sei es und so war es. Mit Hörnix Flatterrix am Ruder gingen wir auf die erste Kreuz. Zwar war der Start nicht optimal, aber der grosse Rat aus Plannix, Ruhimbootnix und Peilnix, entschied sich für einen Kurs auf Steuerbordbug auf der Seemitte hinaus. Die anderen blieben auf Backbordbug und gingen bis unter Land. Mit leichten Beschleunigungsbögen und ruhiger Hand sorgte Flatterrix für eine gute Geschwindigkeit im Boot bei passendem Kurs. Eine erste Testwende auf das Feld zu bestärkte uns den Plan weiter zu verfolgen.

An der Luvtonne lagen wir einige Schiffslängen vorn und vor dem runden der Tonne übernahm “ruhimbootnix Steuerfix ” das Ruder und kam zwar an der Tonne nicht aber an der Flaute vorbei. Mühsam krochen wir über den See und knirschten mit Zähne und verfluchten Pustefix und baten Boufourtus um Unterstützung, da die anderen langsam aufkamen. Der Vorsprung den Hörnix Flatterix herausgefahren hatte schmolz. Peilnix, Schlafnix und Sachsnix versuchten alles um dem Vorsegel ein wenig Form beizubringen.

Mühsam kamen wir zur nächsten Tonne und die anderern lagen plötzlich bedenklich nahe bei uns. Doch die grossen Wettergötter “Boufourtus und Pustefix” hatte ein einsehen und drehte den Wind passen für uns. Und schon bald legten wir wieder Wasser und Entfernung zwischen uns und die anderen. Uns so durchfuhren wir als ERSTE mit lautem Jubel die Ziellinie.
Der Jubel war so gross, dass unsere Späher aus der Schweiz berichteten, dass mancher Helvete fragte: Ja, ist den schon Nationlfeiertag ooder aaberr ooderr?
Trotz dieses überragendem Ergebnisses reichte es in der Gesamtwertung nur zu Platz 4 (allerdings Punktgleich mit Platz 3) und nur wenige Punkte von Platz 1 und und nur einen Punkt von Platz 2 entfernt. Sowohl am Ergebnis als auch an der Verbesserung der “Kamptechniken” konnte man die Fortschritte aller erkennen. Und so ging ein wunderbares Segelfest zu Ende nicht ohne das man gelobte auch im nächsten Jahr wieder an den Ritualen teilzunehmen. Und dieses wurde auch gleich dem Häuptling “Peter Merxus Spartikus Premius” übermittelt.
Übrigens die schönen Lichtmalereien, die immer mehr in Mode kommen, sind Sekundus Spartikus Andreas und seinen Mannen zu verdanken und zuzuschreiben.
Aus der Feder von Plannix
Im Jahre XII Maius MMX nach Asterix
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Hier die Kurzfassung für Non-Astrix-Kenner:7 identische Bavaria 35 Match mit je einer 6 Crew (Ein Boot fuhr nur mit 5 Personen).
im Wettkampf nach dem Fleetracefomat nach Lowpointbewertung. 3 Läufe auf dem kleinen Dreickskurs
5 Läufe auf dem Up&Down Kurs
Ein Streicher ist möglich
1 Lauf auf dem grossen Dreickskurs (Bewertungs-Faktor 1,5 fach)
Bei Punktgleichheit gilt wer bei sortierter Liste mehr bessere Werte hat. Also 1 - 1 - 3 ist besser als 1- 2 -2 obwohl beides 5 gibt.