Archive für August 2011

Jugendtraining am 20.08.11 mit Bau von Wildbienen Nisthilfen

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Da sich das Clubgelände des Segelclubs Lingenfeld im Naturschutzgebiet Schwarzwald befindet, ist es neben den zahlreichen Schutz- und Pflegemaßnahmen der vergangenen Jahre für den Verein außerordentlich wichtig, neue Mitglieder  und vor allem die Vereinsjugend an das Thema Umwelt- und Naturschutz heranzuführen.

Der neu gewählte Umwelt- und Naturschutzbeauftragte, Wolfgang Staub, nahm daher die Gelegenheit wahr, anlässlich des Jugendtrainings am Samstag, dem 20.08.11, den teilnehmenden Seglernachwuchs über die Bedingungen und die zahlreichen Maßnahmen am Schäfersee sowie dessen Tier- und Pflanzenwelt zu informieren. Gerade der große Wildbienenkasten des Segelclubs, der im Frühjahr von den Wildbienen stark frequentiert wurde, hatte das Interesse der Jugendlichen geweckt und sie äußerten den Wunsch, einen kleineren Wildbienenkasten für den häuslichen Bereich zu bauen, da die natürlichen Nistplätze in morschen Baumstämmen oder Zaunpfählen verschwinden. Nach der Information über das Leben der Wildbienen begannen die 11 jugendliche Bastler mit großem Eifer mit dem Bau der Nisthilfen für Wildbienen.

Die Bretter und Einzelteile waren vorbereitet und mussten zusammengenagelt werden, Schilfhalme mussten auf die notwendige Länge geschnitten werden und die Öffnungen der Zielsteine mit Lehm gefüllt werden. Auch an ein schützendes Fach für Schmetterlinge hatte man gedacht. Den Abschluss bildete das Bekleben des schützenden Daches mit teilweise buntem Dekor, was den Jugendlichen besser gefiel als graue oder rote Dachpappe. Den Wildbienen wird dies sicherlich nichts ausmachen.

Nach 3 stündiger Arbeit durften  die 11 jugendlichen Bastler die Nisthilfen  dann mit nach Hause nehmen, um den Wildbienen und Schmetterlingen auch im  heimischen Garten ein Zuhause zu bieten.

Natürlich sollte der Garten nicht nur aus Rasenfläche bestehen sondern durch blühende Blumen und Sträucher gerade im Frühjahr den Wildbienen und Schmetterlingen Nahrung bieten.

Angeregt für unsere Wildbienen Nisthilfen wurden wir durch die NABU Lingenfeld, Herrn Magin und den Wildbienenexperten Herbert Riebel aus Ilbesheim.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unserem Umwelt- und Naturschutzbeauftragten Wolfgang Staub für die Bereitstellung der notwendigen Baumaterialien und für die Einführung über den Schutz der Tier- und Pflanzenwelt in unserem Segelrevier im Naurschutzgebiet Schwarzwald.

 

 

 

 

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Arbeitseinsatz am 03.09.11 und Herbstregatta am 18.09.11

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 Start der Jollenkreuzer u. Yachten bei der Herbstregatta 2010

Liebe Segelfreunde/innen,

wir laden herzlich zur Herbstregatta am Sonntag, dem 18. Sept. 2011, ein.
Start des 1.Laufs ist um 11.00 Uhr.

Wir benötigen noch Helfer für den Wirtschaftsdienst und die Regattaleitung und den
Rettungsdienst. Bitte in Liste am Clubhaus eintragen oder per eMail melden.
Kuchenspenden sind wie immer erwünscht. Zum Mittagessen gibt es Leberknödel mit
Sauerkraut und Brot.

Am Samstag, dem 03. Sept. 2011, 09.00 Uhr, findet ein Arbeitseinsatz am Clubgelände statt.

Arbeitsumfang: Im Jollengarten und Gelände Unkraut entfernen, Pflaster im Jollengarten
- Wurzeln unter den Steinen entfernen, Weiden der Indianerzelte schneiden,
junge Akazienbäume entfernen,
Holz der Terrasse saubermachen, Werkzeugschrank aufräumen u.a.

Der nächste Arbeitseinsatz findet im Herbst statt, wenn das Laub heruntergefallen
ist und wir unsere Anlage winterfest machen. Termin wird noch bekannt gegeben.
 

Bodensee Schnupper- und Prüfungsfahrt

2 1/2 Tage Kurz-Trip und Prüfungstörn

am Sonntag den 31.7. nahmen wir - das sind Gerhard Höhl, Werner Schaller und Raimond Herrmann - die Chance wahr auf einer kleineren Kielyacht (Sunbeam 29) den Bodensee ein wenig zu erkunden.

Los ging es am späten Nachmittag in der Ultramarine. Einklarieren, kurz erfrischen und Leinen los.  Bei schwachen Wind ging es über den See in Richtung Süden. In der Marina Rheinshof legten wir an und genossen den Blick vom Terassenrestaurant  über den See bei leider sehr teueren Getränken. Kein Wunder der Franken steht bei 1,10 = 1 Euro. 

Passend zur untergehenden Sonne legten wir wieder ab  um unter Motor zurück nach Kressbronn zu fahren. Unterwegs auf dem See ein zünftiges Vesper in der Plicht.

Wir kamen im dunklen an. Aber dank Revier- und Hafenkenntnis sowie aufmerksamer Steuerleute ging es ohne Probleme zurück in die Box und etwas später in die Kojen.

Der Montag brachte hervorragendes Wetter - aber nur schwachen Wind. Wir wollten nach Konstanz. Aber erst nach einem guten Frühstück und nachdem wir die grosse Marina samt Geschäften begutachtet hatten. 

Es kam wie es kommen musste. Trotz sommerlicher Temperaturen wurde Segelkleidung erworben als solle es über den Atlantik gehen. Na gut die Wirtschaft wirds dem Käufer danken. Auf dem See, sich auflösender Dunst, warm aber wenig Wind. so ging es am Wind langsam gegen Westen. Abwechselnd unter Motor und immer mal wieder unter Segeln.  Gegen Nachmittag liefen wir dann zwischen den Schildern 4 und 5 in die Marina des KYC ein. Diese liegt sehr schön und ruhig vor den Toren der Stadt Konstanz.

Freundlich wurden wir aufgenommen und um 11 Euro für Schiff und Mannschaft gebeten. Enthalten darin die Duschen und ein wunderschnes Stückchen Park vor der Clubvilla.

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Alle Bilder unter www.sclf.de Fotogalerie oder klick hier …

Natürlich machten wir Konstanz unsicher. Die Altstadt ist ein Muss und würde auch für 2-3 Tage etwas hergeben. Natürlich wurde gut gegessen und zurück auf dem Weg zum Schiff auch noch ein Seekaffee aufgesucht. Bald war es 22.00 Uhr und die Schweizer feierten mit viel Feuerwerk Ihren Nationalfeiertag. Wir hatten auf der Mole VIP-Plätze und konnten das Spektakel bei einem Glas Wein, mit Blick über fast das gesamte Schweizer Ufer betrachten.

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Am Dienstag musste dann der Kurs wieder Richtung Heimatmarine gehen, denn am Mittwoch war ein Crewwechsel geplant Sebastian, Yvi und Martin wurden erwartet.

Doch Tag und der Abend gehörten noch uns. Leider wieder mit wenig bis keinem Wind. So tuckerten wir mit 2000 Touren langsam über den See und vorbei an Hagnau zog es uns zum Kaffee nach Immenstad. Mit Blick in den Hafen genossen wir den Kaffee auf der Terasse und anschliessend ein Vesper in der Plicht. Weiter ging es mit zwei Badestops nach Friedrichshafen zum Eisessen und später vorbei am Schloss Monfort in die Heimatmarine. In Friedrichshafen findet man die wohl turbulenteste Seepromenade vor. Da ist immer was geboten.

Übrigens dass  Wasser läd zur Zeit zum Baden ein, 20-22 Grad an der Oberfläche und 19 Grad (amtlich )bei 50 cm Tiefe. 

Wir haben es alle genossen - wenn auch der erste Sprung etwas Überwindung kostete.

Zurück in der Heimatmarine ging es nach einem Anleger-Drink zu Fuss rund um die Marina über die Argenbrücke und in den Nachbarhafen zum “Schuppen 13″ leider kein Platz. Also statt Nobel-Italienisch gabs dann eben “Gut Bürgerlich” in der Fischerhütte, in der wir gerade so noch einen Platz im Freien ergatterten.

Damit hätten 2 1/2 Tage enden können, aber nein eine kleine Wanderung nach Langenargen sollte der Verdauung dienen. Wir genossen den verlöschenden Abend, den schönen Park am Ufer von Langenargen und dann ein Eis bzw. einen Kaffee. Obwohl erfahren was diesen Weg betrifft hatte Raimond doch die Taschenlampe vergessen. Der Mond war auch nur schwach-matt und so mussten wir im Dunkeln zurück. Es gelang dank ein wenig Ortskenntis erstaunlich gut.

Ja so gingen 2 1/2 Urlaubstage zu Ende. Gerhard und Werner machten sich am Mittwoch auf den Weg nach Hause und die Kojen für die Übungscrew frei.  Mit Wiederholung ist aber zu rechnen.

Am Mittwoch dann Crewwechsel. Yvi, Sebastian und Martin kamen an Bord. Sie wollten die praktische Prüfung zum Bodensee-Patent absolvieren.  Also am Mittwoch bei Regen und frischen Winden Manövertraining. Ich glaube so viele Wenden, Halsen und Segelmanöver wie an diesem Nachmittag machen manche Fahrtensegler im ganzen Urlaub nicht. 

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Aber da nur 2x je ein halber Tag fürs Üben  zur Verfügung stand, war das Programm für den Donnerstag auch schon klar. Früh raus und üben. Und so waren wir gegen 9.00 Uhr auf dem Wasser (wohl die ersten) und fischten eine Boje nach der anderen raus mit Halse, mit Q-Wende und natürlich mit dem echten Aufschießer   wie die Bodenseeprüfungsordnung das will. Beidrehen und Beiliegen und die Knoten wurden natürlich auch geübt. 

Um 13.00 mussten wir das Boot einer anderen Crew abtreten die auch üben musste.

Am Freitag breitet sich dann eine gewisse Nervosität aus. Gegen 11.00 wird der Prüfer erwartet und was erwartet die Prüflinge?  Der Prüfer kommt an Bord und entmachtet erst einmal den Skipper. Der darf nichts mehr tun, nichts mehr sagen und auch nicht Deckshand sein - aber alles verantworten.!! Ok, dann ziehe ich mich eben schmollend aufs Badedeck zurück. 

Obwohl keine Motorprüfung nötig (das haben die 3 schon) muss Sebastian ablegen und uns auf den See kutschieren.

Ich will es kurz machen und vorweg nehmen. Alle machten Ihre Manöver korrekt und es gab für den Prüfer nichts zu beanstanden. Ein paar Tipps gab er obendrauf wenn es mal nicht perfekt, aber doch gut klappte und so waren die 3 Neu-Kapitäne(innen) schon nach etwas mehr als einer Stunde wieder am Land.

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Wir gratulieren und freuen uns, dass nun noch mehr das nahe und interessante Revier Bodensee selbständig nutzen können. 

  

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