Sommerfamilienfest

Volles Programm beim Segelclub Lingenfeld

„Entenjagd“, Regatta und Matchrace, Gegrillte Forellen, Livemusik!

Am Wochenende ging es lebhaft zu beim Segelclub Lingenfeld.
Während am Samstag abends der beschauliche Teil – Forellen vom Grill – auf der Agenta stand war der Sonntag ein sportliches Familienfest für Jung und Alt.

Bei der Regatta zum Generations-Cup konnte sich die ältere Generation gerade noch so vor den Jugendlichen Seglern behaupten. Bei anspruchsvollen Windbedingungen konnte Franz Bogner den ersten Platz, punktgleich mit Simon Grönwoldt (Platz2)  und Klaus Gerbes(Platz3) ganz knapp in der Klasse der Jollen und Jollenkreuzer einfahren.

In der Klasse der Katamarane ging Platz 1 an das zwei Generationen Team  Matthias  mit Sohn Max Böh (8Jahre).   Das „Jung & Wild Team“ bestehend aus Niklas Gerbes (17)  und  Janin Deutsch (15)  segelten mit ihrem Hobie 16 auf Platz 2.

Altmeister Roland Kuhn kam auf Platz 3.

Neben dem sportlichen Einsatz sollte der Spaß natürlich nicht zu kurz kommen und so wurde eine „Entenjagd“ gestartet. Nein keine Sorge – es ging um 44 quitschgelbe Plastikenten die auf dem See verteilt wurden und durch geschicktes Segeln eingefangen werden mussten. Während die Erwachsen am Steuer der Katamarane den Kurs bestimmten hatten die Kinder an Bord einiges zu tun.

Mit 20 gefangen Enten konnten sich das Siegerboot (Matthias, Simon und Silvan, knapp vor dem Zweitplatzierten (Roland und Niklas (19 gefangen Enten) positionieren.  Das 3 Boot hatte 2 Handicaps. Der Fänger hatte zu kurze Arme und der Steuermann saß das erste Mal auf dem Zwei-Rumpf Boot. Dafür hatten Erik und Max aber die markierte Ente, die 10 Sonderpunkte wert war, gefangen.

Auch ein Match-Race – 2 Boote im direkten Rennduell – fand statt. Dabei kamen auch die Optis zum Einsatz. Das sind eigentlich sogenannte Jüngstenboote. Hier war der Gag,  dass auch die Erwachsen zeigen mussten ob Sie das Boot beherrschen. Nun um es vorweg zu nehmen – die Kids haben es besser drauf. So mussten sich die ältere Generation auf dem Regatta Kurs geschlagen geben. Während die Erwachsen schon Mühe hatten nicht zu kentern zeigten die Jüngsten was Sache ist. Eindrucksvoll konnten sich Yanic sowie Max gegen Raimond bzw. Regine durchsetzen.

Dem Publikum an Land hat es gefallen. So steht fest: Das wiederholen wir im nächsten Jahr. Wind und Wetter haben mitgespielt und der „Ehrenbarde Erik Sander“, der Ehrenamtlich und engagiert mit Gitarre und Gesang für Spenden zu Gunsten der Seenotrettung auftritt, bereicherte mit seinen ironischen Lieder aus dem Segleralltag die Veranstaltung.

Ein Dankeschön an Dagmar Stenzel (SCLF) und Thomas Göbel (GSCL) die für den Sportwart einsprangen der leider beruflich verhindert war.

Erfolgreicher Entenjäger !

Leben und Livemusik auf der Schwimmterasse

Erik Sander der “Binnensegler” mit ironischen Lieder aus dem Segleralltag

 

Sommerregatta mit guter Beteiligung

Bei der Sommerregatta des SCLF am Sonntag haben sich 10 Boote unterschiedlicher Klassen beteiligt.  Bei mäßigen bis frischen Wind aber teils heftigen Böen gingen dann 9 Boot an den Start. Für eines der vorgesehen Jugendboot waren die Böen zu unberechenbar. Deshalb unterstützend diese dann lieber die Crews der anderen Schiffe indem Sie sich als Vorschoter anboten.

Die Jugendcrew Simon, Richard und Arne haben auf dem Schwertzugvogel einiges zu tun gehabt was bei den Jollen mit Platz eins belohnt wurde.

Bei den Jollenkreuzern lag nach 3 Läufen Klaus Gerbes mit seiner Crew vorne.  Beim Feld der Katamaranen konnte sich Matthias Böh gegen seine Konkurenten duchsetzen.

Vor dem Essen konnten 2 Läufe gestartet und gewertet werden. Nach der Mittagspause wurde noch eine Wettfahrt durchgeführt.

Ein Teil der Bootseigner hatte Gäste aus der Jugendgruppe an Bord. Auch Neulinge zeigten sich wenig beeindruckt von der Schräglage der Boote wenn diese bei den Böen ordentlich Lage schoben. Vielleicht waren eher die Eltern an Land etwas erschrocken.

Aber getreu nach dem Motto “Sicherheit geht vor” hatte der Regattawart per Flaggensignal Schwimmwestenpflicht signalisiert.

Apropo Flaggensignale. Ein Teil der Regattateilnehmer würde es begrüßen wenn wieder mit Flaggenunterstützung gestartet wird. Vielleicht findet sich ja Unterstützung am Regattatisch um das zu realisieren.

Die Jugendabteilung (Betreuer) unterstützt von Michael Müller hat die Bewirtung organisert und so gab es schwäbische Maultaschen auch mal in der Pfalz. Ergänzt durch Salat und natürlich Dank vieler Kuchenspenden war auch die Kaffeerunde bestens zu geniessen.

Trotz mehrfacher Einladung und Hinweis auf  die Bewirtung kamen nur wenige außerhalb der Jugendabteilung und der aktiven Regattasegler.

Trotzdem war es ein gelungener Tag mit schönen und spannenden Wettkämpfen auf dem Wasser und einer engagierten Crew (Küche, Regattaleitung, Rettungsboot). Dafür den besten Dank.

 

Nächste Veranstaltung am Schäfersee:  1.7.2017 10:00 Uhr Jugendtraining
Bitte auf der Webseite www.sclf.de – oder notfalls via Whatsapp(Jugendgruppe)  die Teilnahme anmelden.

 

 

Bodensee RundUm 2017

Langstrecken Nachtregatta für Kielboote

 

Gute Platzierung für SCLF Crew mit Luft nach oben !

Eine Crew des SCLF, bestehend aus Niklas Gerbes (Vorschiff/Spi und Ausguck) Klaus Gerbes (Steuermann und Trimm) Wolfgang Staub (Steuermann und Trimm) Raimond Herrmann (Pit, Navigation und Trimm), nahm teil. Das Boot, eine International 806, fährt in der Gruppe „Kleines blaues Band und wird auch in der Klasse der 806er gewertet.

Beim letzten Ausflug an den Bodensee hatte ich das Boot schon ausgeräumt um die Regattacrew unterzubringen. Das Ausräumen hat nicht viel genutzt es wurde wieder einiges auf das Boot gepackt.

Nun gut während unsere Konkurrenten mit leeren Booten den Regattatrimm optimieren können (die Typen leben ja am Bodensee) war die Alena ja auch Schlafplatz und Hotel für die Crew!

Doch zunächst nutzten wir den Feiertag zur frühen Anreise und einem Training bei den Kressbronner-Seglern. Wir trainierten Starts (machmal  3 Starts in 16 Minuten), Time to Distanz, kleine Wettfahrten und Wenden auf Kommando. Kein schlechtes Trainingskonzept. Mal sehen ob wir dass auch selbst so realisieren können. Natürlich kam auch ein Sprung ins kühle Nass nicht zu kurz.

Am Freitag liefen wir dann nach Lindau um unsere Startnummer abzuholen. Den Weg dorthin nutzten wir für ein Spi-Training bei 3-4 Bft.

Gegen 19.00 Uhr wird dann der ganze Hafen des LSC unruhig. Alle wollen rechtzeitig auslaufen um spätestens 19:30 an idealer Position an der 2200m langen Startlinie zu sein.  Das kreuzen und Manövrieren im Feld von über 300 motivieren Regattateilnehmern ist gleichermaßen Anspruchsvoll wie spannend. Da ist ein Ausguck auf dem Vorschiff echt wertvoll.

Starschiff war der Raddampfer Hohentwihl – hier ca. 15Minuten vor dem Start

Raum, Raum, Raum…

Ja das könnt Ihr euch sicher vorstellen was da beim Start los war. Alle wollten (mußten) luven, keiner wollte sich über die Linie drücken lassen und alle wollten am besten bei 0 mit Speed über die Linie. Am Schluss war man froh wenn man einen halbwegs akzeptablen Start hinbekam und suchte schnell nach einer Möglichkeit in freien Wind zu gelangen.

Der Wind, mäßig aus WNW, war ganz brauchbar. So konnte in Richtung der ersten Tonne gekreuzt werden wobei der Leg mit Wind von Stgb. immer besser wurde. Dennoch musste ab und zu auf dem anderen Bug Höhe geholt werden. Hier wird es etwas knifflig und die Crew muss bereit sein schnell zurück zu wenden.   

Das Wetter spielte auch mal mit. Nass wurden wir nur von der eigenen Gischt.

Um 22.39 passierten wir die erste Wendetonne bei Romanshorn. Zwar ist deren Position ungefähr bekannt – es ist aber trotzdem immer eine spannende Suche bei Nacht bis man das Blitzlicht ausgemacht hat.

Nun ging es, immer noch auf der Kreuz weiter zum Eichhorn. Das ist der Landzipfel zwischen Überlinger See und dem Konstanzer Trichter.  Etwas müde segelten wir lange Schläge und nutzen freies Wasser um auf dem Bug ohne Vorrecht Höhe zu machen. Das wurde prompt mit einem Winddreher gegen uns bestraft. Alte Weisheit: Zu lange Schläge zur Anlegelinie sind bei jedem Winddreher von Nachteil.

Nun gut der Navigator nutzte die Zeit für ein kleines Nickerchen während die Crew sich zur Tonne kämpfte. Um 1.25 Uhr wurde diese gerundet, der Navigator wachte auf, legte den Kurs mit 110grad fest und übernahm als „Pit“ seinen Job beim setzen des Spi´s.

Unter Spi, mit ein paar Mal shiften, ging es wieder Richtung Lindau. Schon bald dämmerte es und wir konnten die vorgeschriebenen Rettungsweste und die Notblitze ablegen und auch die Navigationslichter löschen.  Strom an Bord ist etwas knapp und an der Verlegung der 12Volt Stecker sowie der Kontrollleuchte muss der Eigner noch etwas arbeiten.

Unter Spi sind die Bootsgeschwindigkeiten erstaunlich gleich. So segelt man Stunden quasi in kleinen Pulks Richtung Ziel. Lediglich wenn ein Boot höher oder tiefer segeln kann oder will ändern sich Position u.U. nennenswert.

Irgendwann kommt dann endlich Lindau in Sicht und nach einem letzten Manöver und einigen erfolgreichen Positionskämpfen nehmen wir den Spi weg und gehen am Wind als 30 unserer Gruppe, als 58 Boot von allen und als 4 unserer Bootsklasse durchs Ziel.
Zieldurchgang 7.44 nach 12h und 14 Minuten

https://1drv.ms/a/s!Apqiswf3CKMbi2GCrsIGju0v-BF7

Hier gibts mehr Bilder.

Regatta Termine Sail-Service

Freunde des Segelsports,

Sail Service ist jetzt 25 Jahre alt und wird immer sportlicher. Es stehen dieses Jahr jede Menge Regatten auf dem Programm. Mitsegeln kann jeder der Lust und Laune hat. Wir segeln normale sportliche Segelyachten und keine hightech-Rennmaschinen. Segelanfänger lernen schnell und richtig segeln: Komandos, Manoever wie wenden und halsen, versch. Kurse segeln Fortgeschrittene: Spi und Gennakersegeln, Trimm-Möglichkeiten, Nachtsegeln, Langstrecke. Seemeilenbestätigung bekommt natürlich auch jeder Teilnehmer.

Rund um die Regatten gibt es oft tolle und interesante Events. Regatten schonen auch die Bordkasse, da meistens die Hafengebühren und die Feste schon im Startgeld enthalten sind.
Wir segeln so schnell WIR können!

SNIM     22.03. – 30.03.16: Osterregatta in Marseille
Bandol – Marseille – 4 Tg. Regatta – Bandol

Semaine de Porquerolles 30.04. – 11.05.16: Frühlingswoche in Poequerolles
Bandol – Porquerolles – 4 Tg. Regatta – Bandol

Porquerolles Cup    11.05. – 21.05.16: Segelspass am Pfingstsonntag
3 Tg. Bandol – Poequerolles, Pfingstsonntag-Regatta, 6 Tg. Urlaub an der Cote d’Azur

Giraglia Rolex Cup         11.06. – 18.06.16: 3 x St. Tropez, Langstrecke nach San Remo
Wir segel eine Sun Odyssey 349 Performence, An- und Abreise nach Absprache
mediterranean trophy    16.07. – 23.07.16: 7 Regatten im Süden Korsikas
Ab Ajaccio in die Straße von Bonifacio und wieder zurück
La Route du Jasmin       01.08. – 17.08.16: Toulon – Asinara – Calaforte – Malfatano – Pantellaria – Ragusa, Sizilien

Palerma – Monte Carlo   20.08. – 27.08.16: eine sportliche Herausforderung, 
Langstrecke von Sizilien nach Monaco. Ca. 450 Sm Nonstop
Voiles de St. Tropez        24.09. – 02.10.16: das schönste Seglerfest der Welt

Die Kosten liegen bei allen Törns und Regatten zwischen 400 bis 450 € pro Woche zuzügl. An- und Abreisereise, Bordkasse, Startgebühren und evtl. Versicherungen.
Bis zum 22.02.16 gilt noch der Jubiläumsrabatt von 10%.

Die Links zu den Regatten und weitere Ausbildungs- und Urlaubstörns findet Ihr auf meiner Homepage  sail-service.de

live slow, sail fast
Walter Allgeier

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Rote Laterne knapp verfehlt


Deutschland-Pokal der SG-Stern in Flensburg

“Rote Laterne nur  knapp verfehlt”.

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Es war eine mächtig knappe Entscheidung die da am zweiten Regattatag nach fast 10 Stunden auf dem Wasser kurz vor
der  Hafeneinfahrt von Flensburg  fiel. Gerade eben so nahmen uns noch 2 andere Schiffe den letzten Platz ab und schoben sich hinter uns…

Wow .. was war da bei besten Segelbedingungen auf der Förde geschehen.  Hier die Chronologie der Ereignisse.

Traditionell findet der Deutschlandpokal der SG-Stern auf normalen Charterbooten mit normalem Tuch statt. Die Boote werden verlost.
Natürlich gibt es da Boote die das Potential haben nach vorne zu kommen und andere die sich schwer tun und ja es gibt  auch das Glück, die bessere Strategie und die besseren Segler und last but not least  die Yardstickzahl.
Und so akzeptiert man das  geloste Boot  macht das beste daraus.  Genaues wird man eh erst auf dem Wasser sehen und zwar im Vergleich mit anderen Booten.

Wir das sind Klaus Hedrich, Klaus Gerbes, Raimond Herrmann, Thomas Göbel, Volkmar Picot und Katharina Ullmeyer. Zunächst  wollten wir mal einen Testtrainingsschlag unternehmen.

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Also, raus mit der von “White Horse” und Segel gesetzt.  Ach oh Schreck, noch nie hatten wir ein derartig katastrophales Boot erlebt.  Das Boot war träge als schwimme es in Honig und nicht in Salzwasser und  das Ruder reagiert immer erst verzögert und hatte eine sehr geringe Wirkung. Dem Groß fehlten die Latten und der Schnitt passte nicht zur
Rollgroß-Anlage und das Achterliek war nur noch eine labrige Kralle. Wenigsten die Fock war gerade noch akzeptabel.
Versuche diesen Zustand zu verbessern brachten kein spürbares Ergebnis und auch das Rollgroß war kaum zu bedienen. Klemmte, wickelte sich falsch auf usw. Deshalb hatte man wohl schon die senkrechten Latten aus dem Segel genommen um das einrollen zu verbessern!  Nun wir waren mehrere erfahrene Segler an Bord und wir kennen einerseits die Tücken und die Art der Bedienung einer solchen Rollgroßanlage und
auch die zu erwartenden Boots-Performance. Innerhalb weniger Testschläge und  Trimmversuche war allen klar… dieses Boot hat keinerlei Chance außer auf den letzten Platz.Wir waren uns also unserer Favoritenrolle für die rote Laterne gewiss als wir mit einem letzten aufbäumen den Vercharterer auf die Mängel und die unverschämt schlechte Segelqualität (ich meine das Tuch und die Auswirkung) sowie die Fehlfunktionen der Rollanlage  aufmerksam machten und um ein Ersatzboot baten.
Insbesondere auch deshalb weil der Rumpf ganz offensichtlich extrem bewachsen sein musste – was sich später noch schlimmer als angenommen bestätigte.Da kamen wir aber gerade an den richtigen.  Statt schauen wir mal wie wir einen zufriedenen Kunden gewinnen können, wurde  das Programm “Kunde kann nicht mit dem Boot umgehen” aktiviert.
Original-Zitat: “Nun zeige ich euch mal wie man das bedient”!!……Aber… aber … aber…  beim zweiten Versuch schlug das Schicksal erbarmungslos zu. Er der provozierte noch mehr Hutel, knutel, Zwirbel  als wir es vermochten.Dann der Ausweg …. das Segel müsst Ihr quasi streicheln und führen. Das funktionierte, mit 2 Bedienern auf den Kajütdach, in der Tat leidlich.  Aber eigentlich nicht im Sinnes des Erfinders. Der wollte das es unter allen Betriebsbedingungen vom Cockpit bedient werden kann.  Eine Bedienung unter kritischen Bedingungen wollte ich mir unter diesen Umständen gar nicht vorstellen – nun gut die waren nach Wetterlage nicht zu erwarten.Kriegsrat: Wären da nicht die Crewmitglieder, der Aufwand der SG-Stern Organisatoren, die abenteuerliche Busanreise, das tolle Revier  und die vielen netten SG-Stern-Segler,  die Skipper und die anderen Crews , wir hätten abgebrochen.

So entschieden wir uns zähneknirschend für die Teilnahme und für die Gewissheit das schöne Revier
am längsten genießen zu können. Wir hofften jeweils vor Einbruch der Dunkelheit anzukommen- was nicht in jedem Fall gelang.

Nun genug und schwamm drüber – es geht zum Start und dann auf Kurs Sonderborg

Nachdem wir die Linie ausgemacht hatten konnten wir dann auch einen sehr guten Start fahren …. und das war es dann auch schon fast. Die Position an der Kreuz zu halten war schlicht unmöglich. So ging es dann Förde entlang vorbei an den Ochseninseln und in Richtung der erste Fahrwasser-Tonnen Nr-10. Vorher konnten wir voll Wehmut
den Segel-Bundesligacrews und solchen die sich erst noch qualifizieren müssen beim Training zusehen.

Denn wir  durchkreuzten deren Revier.  Weiter ging es vorbei an den Tonnen 8, 6 usw.. Wobei hier immer wieder die Schwiegermutter genannt wurde.  Was bei den Moin,Moinlern  wohl bekannt, uns aber (noch) nichts sagte.
Wir nahmen es hin wie manch anderes eben auch. Aber euch soll hier gleich die Erklärung gereicht werden.
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Aus einem Segelbericht:
“Voraus liegt jetzt die Position der legendären „Schwiegermutter“. Der zweifelhafte Ehrentitel hatte sich über Jahrzehnte für die Tonne „6“ eingebürgert, die Skipper vor der weit in die Förde ragenden Sandbank des Holnis-Hakens warnt. Unmittelbar landseitig des Tonnenstrichs nimmt die Wassertiefe hier auf weniger als 1 m ab. Daher die „Schwiegermutter“: „Wer sie hintergeht, den lässt sie auflaufen!“ Gerade wegen der großen Bedeutung wurde die Tonne vor wenigen Jahren durch einen befeuerten Pfahl ersetzt.”Genug der Besser-Wisserei. Weiter gehts die Förde entlang in Richtung Leuchtturm Kalkgrund. Den passieren wir nördlich und segeln die Kreuz weiter bis zur Fahrwasser-Eingangstonne Flensburg.
Dank Kreuzkurs und 4 Windstärken, viele Lage im Schiff und einer kurzen steilen Welle konnten wir unseren Rumpf bewundern. Diese gereichte einer Muschelzucht zur Ehre.  Das hatten uns auch  schon passierende Schiffe mitgeteilt.Nachdem wir die Tonne Flensburg vorschriftsmäßig gerundet hatten ging es vor dem Wind in Richtung Sonderborg. Das Ziel zwischen Untiefen-Tonne West und Zielschiff durchliefen wir  gemeinsam mit den letzten Booten nach  über 6 Stunden. Quasi  ganz knapp hinter dem ersten mit nur etwa 1h 30 Rückstand ;-))  und dazwischen fast alle andern Teilnehmer die weder erster noch letzter sein wollten.Nachdem üblichen Steg-Schnack wartet die Abendveranstaltung auf uns.Nun wurden  wir in die leider (aus dänischer Sicht) vergebliche Kriegskunst der dänischen Schanzenbauer von 1864 eingeweiht. Der Krieg gilt als erster deutscher Einigungskrieg. Danach ging es dann zum Buffet und  siehe da,  dank  2×4 Zugangsspuren ging alles sehr entspannt zur Sache.    Ob erster oder letzter Platz der Abend war ein Genuss begleitet von enthusiastische vorgetragener Musik des späten Barock von einem passend gekleidetem Trio und netten Gesprächen
mit Kollegen und natürlich den Dänen.Zwischen Hauptgericht und Nachttisch ging es per Fackelzug zu einem großen Gebäude in der Nähe in einem kleinem Park. Hier wurde uns die tapfere Schlacht der Dänen in beeindruckender Weise per Multimedia-Präsentation auf  der riesigen Hauswand präsentiert.
So manches Oh … wow…. Ahaaa der Bewunderung erklang.  Wer also mal in der Nähe von Sonderborg ist und  falls die Show noch angeboten wird, das muss man gesehen haben.

Ich will nicht zu sehr im Detail vom Service und vom Frühstück schwärmen sondern einfach mal das Notensystem zur Beschreibung verwenden.  Frühstück in Sonderborg  1*
Wir genossen, packten unser Lunchpaket und holten uns die Informationen über den Kurs des Tages. Statt direkt zurück nach Flensburg war der neue Kurs erst
einmal zur Untiefentonne Bredgrund Süd und dann zurück nach Flensburg vorbei an den Tonnen die wir am Vortag schon passiert hatten.

Bald schon verließen wir unsere Plätze im Päckchen und ließen den Stadthafen hinter uns.  Der Wind war etwas mehr als am Vortag und wir mussten leicht reffen um   das Boot – übrigens eine Benneteau Oceanis 37 / Yardstick 100 – zu kontrollieren.  Der Start war ganz gut aber schon bald waren einfach zu viele schnellere Boote im Weg
und behinderten freie Kursentscheidungen.

Nach einiger Zeit konnten wir ganz klar feststellen: Überholen können wir keinen, halten können wir keinen und alle Strategie einen anderen Plan zu verfolgen scheiterte an realen Optionen. Wir konnten einfach nur segeln, kreuzen und irgendwann nach runden der Tonne unseren Weg durch die Förde nach Flensburg suchen.
Das gelang dann auch und im Lichte des aufgehenden Mondes. Froh nicht erst bei aufgehender Sonne anzukommen erblickten bzw. erahnten wir das Ziel.

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Für die Rückfahrt entschieden wir uns angesichts der 800km für die Nutzung eines Mietfahrzeugs. Das war nicht ganz einfach denn fünf Segler und Gepäck wollen ja mal untergebracht werden.

Wenigstens der Wind und Wetter meinten es bestens mit uns. Wir blieben trocken, hatten 2 schöne Segeltage auf der Förde und eine sonnige Rückreise.

Ach ja die Plazierung . . .  Platz 24 von 27   Laola !

SCLF-Crew Platz 7 beim Audicup der RLP-Vereinsmeister

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SCLF-Crew Platz 7 beim Audicup der RLP-Vereinsmeister

Bei der Meisterschaft der Rheinland-Pfalz Vereine wurde am Laacher See auf  6 baugleichen B/one Booten am 12. und 13.9.2015  gesegelt.

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An den Start gingen 18 Mannschaften jeweils mit einer 4er Crew.  Der SCLF war vertreten mit Klaus Gerbes (Steuermann) Niklas Gerbes (Groß-Trimmer) Gudrun Herrmann (Fock & Gennaker Trimm) Raimond Herrmann (Skipper und Vorschiff)

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Diese 6 B/one Sportboot von Bavaria werden der 2. Segelbundesliga eingesetzt wird. Leider konnten wir nicht trainieren  lediglich eine Einführung vor 2 Wochen auf dem Brombachsee brachte uns das Boot etwas näher.

Logistisch mußte der SCLM am Laacher See einiges stemmen. Die Crews mußten ja immer wieder die Schiffe tauschen. Man bediente sich einerseits einer Tauschplattform an der die Boote anlegen konnten, eines verankerten Ruderboots sowie der Motorboote als fleißige Zubringer.

Kaum hatte man sein Boot und den Gennaker mal kurz klariert wurde oft auch schon das Ankündigungssignal (3 Minuten) gegeben.

Bei den 18 Vereinen die an den Start gingen waren mindesten 4-5 Teams dabei die entweder das Boot schon kannten und einige die sogar in anderen Booten Deutsche-Meister sind sowie 2 Teams die in der 2.Bundesliga bzw. in der Qualifikation segeln.

Das konnte man auch schon bald sehen. Bei uns und auch bei anderen war das Bootshandling noch nicht optimal. Es  verbesserte sich aber von Lauf zu Lauf.

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Es waren 6 Flights mit je 3 Rennen geplant und diese wurden auch durchgeführt.

Am Samstag bei bestem Segelwetter und 3 Bft Wind  konnten fast fast alle Rennen bis auf die beiden letzten im Flight 4 ausgetragen werden.    Dann verschwand der Wind und es kam Regen auf.  Wir hatten durchwachsene Läufe. Mal lagen wir auf Platz 2 und mal mußten wir uns von Platz 6 wieder nach vorne kämpfen.  Applaus erhielten wir weil wir bei einem Start bei Null über die Linie wendeten und den Profis   das Heck zeigen konnten.

In diesem Lauf lagen wir am Luvfass und an der Ablauftonne noch vorne. Leider parkten wir später unter Gennaker etwas ein und die hinter uns lagen erkannten das und zogen höher am Wind mit guter Fahrt vorbei.

Nun gut wir gingen an den Start mit der Motivation  Letzter wollen wir nicht sein egal wie das Feld aufgestellt ist. Realistisch peilten wir einen Platz in der Mitte an.  Nach den Samtagsrennen lagen wir exakt auf Platz 9.

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Der Sonntag brachte Nieselregen… aber der Wind blieb uns treu.  Vor uns lag Wettfahrt 5 die wir im 3 Rennen auf Position 3 beenden konnten. Damit waren wir im Final-Flight im sogenannten Silber-Metall-Race.

Wir bekamen Boot 3 zugeteilt welches leider sehr spät zum Crewwechsel eintraf und aufwändig klariert werden mußte. Da schon das Signal zur nächsten Wettfahrt  gesetzt war hatten wir nur 4 Minuten für klarieren, testen, bergen des Gennakers und den Start.

Das konnte nicht gut gehen. Nach dem Motto erst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu brach auch noch die Großschotbefestigung.  Bis wir das repariert hatten floh das Feld doch schon engagiert vor uns.  Obwohl wir keine Chance mehr hatten segelten wir konzentriert hinterher und reduzierten den Abstand. Auf dem Downwindschenkeln legten wir die  perfekten Halsen hin und machten gewissermaßen Schausegeln.  Wären wir nicht doch noch gestartet wären  wir mit 7 Punkte abgestraft worden. Da wir gestart sind und im Zeitfenster blieben wurden wir mit 3,8 Punkten gewertet – also wurde der Schaden vergütet. Die Wettfahrtleitung hatte ein Einsehen.

So reichte es am Schluß für Platz 7. Damit sind wir nicht wirklich unglücklich auch wenn deutlich wurde das gerade die Gennaker Manöver mit jedem Rennen besser wurden ergo Training sinnvoll wäre.  Wer den SCLF und die Gegebenheiten kennt weiss um die schlechten Voraussetzungen. Um so höher ist die Crewleistung zu bewerten. Und zumindest alle teilnehmenden Vereine aus dem Süden der Pfalz haben wir hinter uns gelassen.

Der Segelclub Laacher-See Mayen (SCLM) hat hier ein tolles Event mit viel persönlichen Einsatz gestemmt. Allen Akteuren vor und hinter den Kulissen, den Ideengebern wie z.B.   Herrn Wimmer und Rolf Weber, dem Landessegelverband sowie dem Autohaus Scherrer das mit Begeisterung als Sponsor auftrat und das Format mit ausrichtete danken wir herzlich. Und wenn es eine Fortsetzung  im nächsten Jahr gibt … wir sind (vorne) mit dabei.

 

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Die SCLF-Crew an der Kreuz

 

 

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Sommerfest und Generations-Cup

Am Sonntag, dem 19.Juli fand am Schäfersee das Familienfest des Segelclubs statt. Wie bereits in den letzten Jahren wurde auch dieses Mal im Rahmen des Festes der Generations-Cup ausgetragen. Das Besondere an dieser Regatta ist, daß nach Möglichkeit Jugendliche und Erwachsene gemeinsam auf einem Boot fahren und dabei die Jugendlichen eine wichtige Rolle in der Bootsführung (z.B. Pinne und/oder Schotführung) einnehmen sollen. Der Erwachsene ist jedoch als Skipper für Crew und Boot verantwortlich.

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Leider waren relativ wenige Boote am Start und auch nicht jedes Boot startete mit alters-gemischten Crews. Bei recht starkem Wind (~3 Windstärken und in den Böen ~5 Windstärken) wurde der erste Lauf vom Regattaleiter Rudolf Ruf gestartet.
Trotz der starken Böen verlief der Lauf ohne Komplikationen und das Rettungsboot, das von Wolfgang Staub und Dirk Lütke gefahren wurde, mußten nicht eingreifen.
Aufgrund der angekündigten Schlechtwetterfront wurde nach dem Zieldurchlauf direkt der zweite Lauf gestartet. Auch hier blieben die Windverhältnisse ähnlich, sodaß die meisten Boote zügig den Rundkurs absolvierten. Aufgrund des niedrigen Wasserstandes hatte jedoch einige Boote Probleme mit den Wasserpflanzen, die sich am Schwert und am Ruder verfingen und das Manövrieren schwer bis unmöglich machten.

Im Anschuß an diesen Lauf wurde auf der Seeterrasse gegrillt. Ein ganz besonderer Dank an das Küchenteam um Michael Müller und an alle, die einen Salat oder einen Kuchen gespendet haben und so zu einem reichhaltigen Buffet beigetragen haben.

Alle am Generations-Cup teilnehmenden Kinder bekamen  eine Urkunde und auch der Eismann fand wieder seinen Weg zum Schäfersee, sodaß man sich mit einem Eis zumindest innerlich abkühlen konnte.

Das vorgesehene Match-Race auf den Optis entfiel leider wegen eines herannahenden Gewitters und der insgsamt schlechten Wetteraussichten.

Unsere letzte Regatta für diese Jahr findet am 13. September wieder am Schäfersee statt.

(Amtsblatt der Gemeinde Lingenfeld, 31.7.2015)

Sommerregatta

Am Sonntag, dem 28.6. fand die Sommerregatta des Segelclub Lingenfeld am Schäfersee statt. Bei strahlendem Sonnenschein aber leider wenig Wind konnte nur ein einziger Lauf durchgeführt werden. Auch die Anzahl der Boote war leider wieder relativ gering. Lediglich 8 Boote in 4 Klassen konnte der Sportwart Rudolf Ruf auf den Rundkurs schicken.

Die Sieger in den einzelnen Klassen waren:

  • Klaus Gerges bei der Jollen,
  • Wolf Apitz bei den Jollenkreuzer,
  • Roland Kuhn bei den Katamaranen und
  • Andreas Block bei den Yachten.

Die nächste Veranstaltung ist das Familienfest am 19. Juli am Schäfersee. Im Rahmen des Famlienfests soll dann auch wieder ein Generations Cup stattfinden, bei dem Jung und Alt gemeinsam auf jeweils einem Boot fahren.
Die Bitte an alle Teilnehmer (Bootsführer oder jugendliche Segler): Meldet euch bitte frühzeitig über unsere Web-Seite zur Veranstaltung an, damit wir besser planen können.

(Amtsblatt der Gemeinde Lingenfeld)

Platz 3 bei der Kispi-Regatta

Frische Winde, engagierte Amateure und eine perfekte Organisation

Die Kispiregatta vor Romanshorn ist eine Funregatta bei der die Regattateilnehmer auf Ihrer Boote zusätzliche Crew mitnehmen. Die Crew wird zugeteilt und setzt sich aus Mitarbeitern des Kinderspital Sankt Gallen zusammen.

Doch wie bei jeder Regatta … sobald der Startschuß fällt wird mit Elan um jeden Platz gekämpft. So auch auf der Alena auf der  neben Raimond und Gudrun vom SCLF noch Martin und dessen Tochter Almira die Crew stellten. Mit Martin am Steuer, Gudrun an der Schot und Almira auf dem Vorschiff konnte sich Raimond der  Taktik widmen.  Am Ende ging die Alena als 4. Schiff über die Ziellinie. Dank berechneter Zeit konnten wir das 3. Schiff eine J80 nach hinten verweisen und uns den 3 Platz in der Wertung sichern.

Obwohl unsere Teilzeitcrew noch nie aktiv segeln war – und schon gar nicht im Regattatrimm –  haben diese, bei immerhin frischen Winden, Ihre Sache sehr gut gemacht.

Ein dickes Lob auch an den Veranstalter und besonders an die Organisation durch Daniel Klöppel.  Auch das “Drumherum” hat Spass gemacht. Neben tollen Liegeplätzen im Gemeindehafen wurde es am Abend bei der Siegerehrung natürlich auch noch gemütlich.

Ein gelungener Segeltag und eine aktive Interessentenwerbung für angehende Segelfans kann man feststellen.

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Martin, Almira (KISPI) Gudrun und Raimond (SCLF) image029

Die Besatzung der Alena … an der Pinne vor dem Start  Almira

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Das Feld strebt zur Luvtonne

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Zwei 806er (gleiche Klasse wie Alena) im Kampf unter Spi

Besonders interessant war sich mit anderen International 806 zu messen. Die Boote gelten durch sehr restriktive Klassevorschriften als gleich schnell…. Wer also schneller ist hat Glück mit dem Wind oder den besseren Trimm.

 

SCLF-Crew erfolgreiche Teilnahme an der Bodensee-Rund-Um

19:30 am Freitag — Start der Bodensee-Rundum.

Lindauer Segler-Club e.V.s Foto.

Vor den Teilnehmern liegt eine lange Nacht. Auch 2 Boote des SCLFs sind dabei. Martin Kolb auf einer Bavaria 40S und Raimond Herrmann auf einer International 806 “Alena”. Später im Gewittersturm mußte Martin Kolb die Segel bergen und abbrechen, weil der Chartervertrag das so verlangt … schade. Raimond und seine Crew (Klaus Gerbes und Frederic Gründer) überstanden den Sturm gut und konnten weiter im Rennen bleiben.
Fast genau nach 10 Stunden lief die Alena als 36. Boot von allen ein und sicherte sich damit einen sehr guten 7. Platz in der Yardstickgruppe V und wurde als 8. Boot in der Wertung “Kleines blaues Band” geführt.
Die Startnummer 13 brachte also kein Unglück obwohl in der Sturmphase der Puls, hauptsächlich auf Steuerbordbug wegen schlechter Sicht und vieler Begegnungen, doch etwas in die Höhe schnellte. Immerhin waren 350 Boote am Start und auf dem See unterwegs!

Wir hatten (fast) alle Wetterkonditionen. Flautenstart, leichter Zug und Spi-Kurse, mächtig Wind, etwas Wasser von oben aber meistens als Gischt von vorn.

Die Crew, Klaus Gerbes am Ruder, Frederic Gründer Pit und Vorschoter, sowie Raimond Herrmann als Vorschiffsmann haben diese Bedingungen aber gut gemeistert.

Die Rundum ist eine Traditions-Langstrecken-Nachtregatta. Es gibt 2 Kurse. Den des großen blauen Bandes für große und sehr schnelle Boot und das kleine blaue Band. Dort fährt man einen etwas kürzeren Kurs.

Die Alena ist eine International 806 die in Dänemark, am Bodensee und am Starnbergersee eine gewisse Verbreitung hat.  Das Boot ist 8m lang und 2.34 breit und hat ca. 36qm am Wind und ca. 66qm Downwind Segelfläche. Es wird mit Spi, Genua / Fock und Groß gesegelt. Der Tiefgang beträgt 140cm und als Ostseeboot hat es durch seinen 720kg Kiel ein gutes Sicherheitspotential.  Die Kajüte bietet 3 bis 4 Personen Platz zum Schlafen. Ansonsten ist das Boot recht flach und bietet wenig Komfort. Also schon eher ein Segelboot mit Regatta-Genen als ein Kaffeedampfer. Yardstick DSV 105  am Bodensee allerdings 103.