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Rheinpfalz vom 21.6. “Sommerregatta des SCLF”

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Aktuelle Regatta-Ergebnisse

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Frühjahrsregatta: Pressebericht

 Rheinpfalz in 2 regionalen Ausgaben der Rheinpfalz

Die Fotos der Regatta sind auf unserer Homepage unter Fotos
eingestellt.  www.sclf.de > Fotogalerie
Wir bedanken uns nochmals herzlich bei allen Helfern bei der Frühjahrsregatta,
dem Aufbauteam, dem Wirtschaftsdienst, der Regattaleitung und dem Rettungsdienst.
Weiterhin bei allen Spendern von Kuchen, Kaffee u.a.  Nicht zu vergessen dem Team,
die das Clubhaus und die Toiletten geputzt haben, dies auch schon zu Saisonbeginn.
Wir bitten eindringlich um Helfer für unsere Sommerregatta am 19.06.11.
Essenangebot nach Absprache - in bewährter Weise.
Mit freundlichen Grüßen Segelclub Lingenfeld e.V. Gerhard Höhl, 1. Vors.

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24.05.11 Die Rheinpfalz – Speyerer Rundschau u. Pfälzer Tageblatt

Hart erkämpfter dritter Platz für SCLF-Crew

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Bavaria 40S Flotte 

Alle Bilder ansehen…  http://mytfs.de/sgstern/spartenregatt2011/index.html

Bei der Spartenregatta des SG-Stern Wörth am Bodensee traten 7 Crews mit identischen Bavaria 40S Booten an zwei  Regattatagen und bei  9 Wettfahrten gegeneinander an.  Bestes Wetter, leichte Thermikwinde (2-3 Bft) und eine perfekte Organisation und Betreuung durch das Match-Center Germany und natürlich durch die Organisatoren des SG-Sterns sorgten für einen einmalig erlebnissreichen und spannenden Event der vom 6.-8.Mai 2011 stattfand.  

 Anreise:Die Regattacrew bestehend aus  Anett Dietrich (Vorschot-Trimmer)  Klaus Hedrich (Steuermann), Gudrun Herrmann (Vorschiff)  Martin Kolb (Grosstrimmer), Clemens Breitenbach (Grinder/Trimmer/Pit) und Raimond Herrmann (Skipper, Pitman. Taktik) übernahmen am Freitag 6.Mai die Bavaria 40S. 

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Crew beim Gewichtstrimm

Beim freien Training  wurden  die Positionen eingeübt, das Tun-Up durchgeführt und die ersten  Startübungen und Tonnenrundungen geübt.  An Bord sind keinerlei Instrumente sieht man vom vorgeschreiben Kompass ab.  Es gibt also keine Logge, kein Windinstrument und auch kein GPS. Es gibt den traditionellen Verklicker im Masttop  -  der aber nicht funktionierte oder nur den Wind von gestern anzeigte.

Die neue Bavaria 40S ist mit einem Flügelkiel ausgestattet hat einen Tiefgang von 1,70 und ist mit Regattarigg und besseren Beschlägen ausgestattet. Man könnte es auch als Sport-Paket bezeichnen.  Trotz seiner Dimension 12.20×3,95 und einem Gewicht von ca. 9 Tonnen ist da Boot erstaunlich agil zu händeln und präzise zu steuern.
Es will aber auch permanent  bedient und getrimmt werden und unterscheidet sich damit schon von der normalen  Cruiser 40.

Das der Mast gute 2 Meter länger als in der Standardausführung  knapp 23 Meter in den Himmel ragt und mehr Trimmmöglichkeiten hat sei nur am Rande erwähnt. 

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in ca. 23m Reparatur des Verklickers

Mehr zum Boot:  http://www.match-center.de/Charter/Segelyachten/Bavaria/40SDer Samstag brachte tolles Wetter und leichten Wind (2bft).  Es wurden Up-& Down Wettfahrten gestartet und 8 Läufe reealisert. Die Motivation aller Crews war enorm und alle 7 Schiffe kämpfte hart und meist fair um jede Position.
Auch für uns,  die wir etwas spät auf Betriebstemperatur kamen, war alles mal dabei.  Am Anfang schlechte Plazierungen dann mittlere, auch mal ein Frühstart aber auch  Plätze vorn waren dabei. Und im Schlussrennen des Tages legten wir dann mal noch einen 1. Platz vor.  
Die erste Auswertung ergab das wir auf Platz 3 punktgleich mit einem Kontrahenten lagen. Die Platze 1 und 2 waren schon abonniert und nicht mehr angreifbar. Aber die anderen Boote waren hinsichtlich der Wettfahrt am Sonntag  - geplant eine Langstrecke, fast alle noch in der Lage uns den Platz 3 streitig zu machen. Sprich bei 4 Booten war noch alles zwischen 3 und 6 offen.  Doch vorher war noch Spasssegeln angesagt. Jeder mal am Ruder wurde der Wind der teilweise auf 4 bft aufbriste  genutzt, ein Wettrennen mit einem O-Boot (Nationaler 75er Kreuzer) gefahren, ein Ball per Notfallmanöver geborgen.  Der Versuch an zwei gekennterte Skiffpiloten die Pfadfindertat des Tages zu erledigen stellte sich als nicht nötig heraus. Die beiden machten eine Pause, allerdings so, dass man nur das gekentere Boot aber nicht den  Segler saß. Das rief nicht nur uns, sondern auch die Waspo auf den Plan. Aber wie gesagt es gab nichts zu retten. 

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Nichts zu retten!

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Langsam überholt uns ein 75er National Kreuzer

Später wurde dem Schiff bei ca. 2-3 Bft eine enge Kreisbahn verordnet in der es unermüdlich Runde um Runde drehte während Martin und Clemens es sich nicht nehmen liessen ins 11° “warme” Wasser zu springen. Gut das das Boot nicht all zu weit weg weg seinen Kreis zum Schwimmer hin absolvierte. Denn schnell wollten die Schwimmer wieder an Bord, was trotz leichter Fahrt und einem beherzten Griff des Skippers sehr elegant gelang.

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Badespass in Fahrt und bei 11°

Der Abend fand seinen Ausklang nach dem gekonnten Anleger von Klaus, dem gekühlten Anlegerdrink, einem kurzem Imbiss im Cockpit der Yacht bei lauen Sommernachts-Temperaturen und lauten Gitarrenklängen.  Früh am Morgen (0:30) ging es in die Koje.         

Der Sonntag brachte wieder tolles Wetter - die Langstrecke wurde vor Langenargen (vor der Hafeneinfahrt der Ultramarin) gestartet. Am Wind ging es mit einigen Positionswechseln nach einem Frühstart  (entlastbar durch zurück über die Linie) auf die Kreuz bis fast nach Friedrichshafen. Dort eine Wendemarke  und erneut ein Amwinder. Nach der nächsten Tonne fielen wir ab auf Downwindkurse. Leider war weder ausbaumen noch Spi erlaubt (nicht alle Mannschaften waren Spi erfahren, das aber wollen wir bei weiteren Trainings ändern) . So blieb nur kreuzen vor dem Wind, um Fahrt und Weg zu optimieren übrig.  Das nicht sichtbar Ziel in Lee, genauer die Leetonne sollte so bei Lindau liegen. Entscheidend würde also sein, wann wo die Tonne ausgemacht werden konnte.  Diese lag dann für uns etwas ungünstiger und für alle anderen etwas günstiger, weil diese etwas zur Tonne hochziehen konnten. Das bringt eben mehr Fahrt, als tief vor dem Wind.  Nach dem Umrundung der Tonne ging es auf die Zielkreuz  die  direkt vor der Hafeneinfahrt  der Ultramarin liegen sollte.  Verschiedene Strategien und Taktiken wurden in Erwägung gezogen.
Wir suchten freien Wind und freies Wasser. Andere vermuteten in Landnähe mehr Wind  ein anderes Boot suchte mehr Wind und sein Glück in der Seemitte. 

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Feintrimm und im Hintergrund die Verfolger

 Wir lagen dazwischen was gar nicht so schlecht aussah. Die Boote unter Land verloren zunehmend - allerdings das Boot weiter auf dem See erwischte eine richtige Windstrasse gewissermaßen eine Express-Highway und  schaffte es damit  das ganze Feld zu überlaufen.  Wir aber konnten uns zumindest gegenüber 5 anderen Booten durchsetzen und gingen auf der Langstrecke als 2. durchs Ziel.  Das waren dann doch einige Meilen die da zusammen gekommen sind.

Ein guter Abschluss eines spannenden und lehrreichen Wettbewerbs, ein Platz auf dem “Stockerl” und  der feste Wille im nächsten Jahr die Position zu halten oder zu verbessern.  

Das Matchcenter hat die Veranstaltung toll unterstützt, die Boote fanden Zustimmung  und die Mannschaft hatte Spass.
Auch die Organisatoren der SG-Stern haben mit diesem Konzept wieder mal überzeugt, dass es neben dem Fahrtensegeln auch  für Binnenclubs ohne geeignete eigene Boote und Gewässer spannende Möglichkeiten vor der Haustüre gibt. Das sollten wir alle als bereichernde Möglichkeiten eines spannenden Team-Sports  unterstützen, fördern und andere motivieren sich zu beteiligen.

Deshalb ein dickes Lob an alle und … wir kommen wieder !

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