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Jugendtraining am 20.08.11 mit Bau von Wildbienen Nisthilfen
26.8.2011 von GH (Gerhard Höhl).

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Da sich das Clubgelände des Segelclubs Lingenfeld im Naturschutzgebiet Schwarzwald befindet, ist es neben den zahlreichen Schutz- und Pflegemaßnahmen der vergangenen Jahre für den Verein außerordentlich wichtig, neue Mitglieder und vor allem die Vereinsjugend an das Thema Umwelt- und Naturschutz heranzuführen.
Der neu gewählte Umwelt- und Naturschutzbeauftragte, Wolfgang Staub, nahm daher die Gelegenheit wahr, anlässlich des Jugendtrainings am Samstag, dem 20.08.11, den teilnehmenden Seglernachwuchs über die Bedingungen und die zahlreichen Maßnahmen am Schäfersee sowie dessen Tier- und Pflanzenwelt zu informieren. Gerade der große Wildbienenkasten des Segelclubs, der im Frühjahr von den Wildbienen stark frequentiert wurde, hatte das Interesse der Jugendlichen geweckt und sie äußerten den Wunsch, einen kleineren Wildbienenkasten für den häuslichen Bereich zu bauen, da die natürlichen Nistplätze in morschen Baumstämmen oder Zaunpfählen verschwinden. Nach der Information über das Leben der Wildbienen begannen die 11 jugendliche Bastler mit großem Eifer mit dem Bau der Nisthilfen für Wildbienen.
Die Bretter und Einzelteile waren vorbereitet und mussten zusammengenagelt werden, Schilfhalme mussten auf die notwendige Länge geschnitten werden und die Öffnungen der Zielsteine mit Lehm gefüllt werden. Auch an ein schützendes Fach für Schmetterlinge hatte man gedacht. Den Abschluss bildete das Bekleben des schützenden Daches mit teilweise buntem Dekor, was den Jugendlichen besser gefiel als graue oder rote Dachpappe. Den Wildbienen wird dies sicherlich nichts ausmachen.
Nach 3 stündiger Arbeit durften die 11 jugendlichen Bastler die Nisthilfen dann mit nach Hause nehmen, um den Wildbienen und Schmetterlingen auch im heimischen Garten ein Zuhause zu bieten.
Natürlich sollte der Garten nicht nur aus Rasenfläche bestehen sondern durch blühende Blumen und Sträucher gerade im Frühjahr den Wildbienen und Schmetterlingen Nahrung bieten.
Angeregt für unsere Wildbienen Nisthilfen wurden wir durch die NABU Lingenfeld, Herrn Magin und den Wildbienenexperten Herbert Riebel aus Ilbesheim.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei unserem Umwelt- und Naturschutzbeauftragten Wolfgang Staub für die Bereitstellung der notwendigen Baumaterialien und für die Einführung über den Schutz der Tier- und Pflanzenwelt in unserem Segelrevier im Naurschutzgebiet Schwarzwald.

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Arbeitseinsatz am 03.09.11 und Herbstregatta am 18.09.11
19.8.2011 von GH (Gerhard Höhl).

Start der Jollenkreuzer u. Yachten bei der Herbstregatta 2010
Liebe Segelfreunde/innen,
wir laden herzlich zur Herbstregatta am Sonntag, dem 18. Sept. 2011, ein.
Start des 1.Laufs ist um 11.00 Uhr.
Wir benötigen noch Helfer für den Wirtschaftsdienst und die Regattaleitung und den
Rettungsdienst. Bitte in Liste am Clubhaus eintragen oder per eMail melden.
Kuchenspenden sind wie immer erwünscht. Zum Mittagessen gibt es Leberknödel mit
Sauerkraut und Brot.
Am Samstag, dem 03. Sept. 2011, 09.00 Uhr, findet ein Arbeitseinsatz am Clubgelände statt.
Arbeitsumfang: Im Jollengarten und Gelände Unkraut entfernen, Pflaster im Jollengarten
- Wurzeln unter den Steinen entfernen, Weiden der Indianerzelte schneiden,junge Akazienbäume entfernen,
Holz der Terrasse saubermachen, Werkzeugschrank aufräumen u.a.
Der nächste Arbeitseinsatz findet im Herbst statt, wenn das Laub heruntergefallen
ist und wir unsere Anlage winterfest machen. Termin wird noch bekannt gegeben.
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Familienfest am 17.07.11 - ab 11.00 Uhr
6.7.2011 von GH (Gerhard Höhl).
Liebe Segelfreunde/innen,wir laden herzlich zu unserem Familienfest am Sonntag,
dem 17. Juli 2011, ab 11.00 Uhr auf dem Clubgelände am Schäfersee ein.
Fleisch, Salat und Brot bitte mitbringen. Kuchenspenden erwünscht.
Bräter und Grill sind vorhanden.Es stehen die Spielgeräte des Vereins zur Verfügung. Es dürfen aber auch eigene noch mitgebracht werden. Weiterhin steht die Boulebahn zum Spielen bereit. Für den Aufbau der Stühle und Tische, des Bräters und der Spielgeräte benötigen wir um 9.30 Uhr noch einige Helfer.
Für die Jüngsten unseres Vereins haben wir einen neuen Sandkasten angeschafft und diesen mit frischem Sand gefüllt.
Wer sich als Pirat verkleiden möchte, für den sind Piratenkleider vorhanden. Auch gilt es die versteckte Schatzkiste der Piraten zu finden.
Es darf natürlich auch gesegelt werden.
Gerhard Höhl, 1. Vors.
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Moselbootstour mit dem Segelschiff unter Motor
24.6.2011 von GH (Gerhard Höhl).
auf der Mosel - 364 km mit 16 Schleusen - Fotos auf unserer Homepage unter Fotogalerie
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Liebe Segelfreunde/innen,
vom 29.05. - 09.06.11 waren Herbert Keller, Albert Glasenhardt und Gerhard Höhl mit dem Segelboot Sipa, einer Hai 760 auf der Mosel unterwegs. Um die mühsame Reise zurück auf dem Rhein gegen den Strom zu vermeiden, wurde das Boot mit dem Trailer nach Winningen überführt und in der dortigen Marina zu Wasser gelassen. Diese Marina befindet sich kurz vor Koblenz direkt nach der Moselbrücke der Autobahn, ist also gut zu erreichen. Sie hat einen großen Kran und ist für alle Serviceleistungen gut gerüstet auch was das leibliche Wohl der Bootsbesatzungen angeht. Aufgrund von Revisionsarbeiten an den Schleusen der Mosel mussten wir 2 Tage warten um stromauf fahren zu können. Am ersten Tag fuhren wir die Mosel abwärts nach Koblenz und wieder zurück in den Ausgangshafen. Durch diesen Zwangsaufenthalt konnten wir den Ort Winningen mit schönen Weinwirtschaften erkunden. Für den nächsten Tag war Regen angesagt, wir besichtigten in der Nähe die Burg Eltz, die im 12. Jahrhundert erbaut wurde. Sie wurde von 33 Generationen der Grafen von und zu Eltz bewohnt und nie zerstört.
Am dritten Tag fuhren wir frühmorgens los, es war wenig Betrieb auf dem Wasser, sodass wir beim Schleusen stromauf keine Wartezeit hatten. Die Schleusen haben einen Hub von ca. 8 m, teils konnten wir die Schleusen für Sportboote benutzen, teils wurden wir mit der Großschifffahrt geschleust. Erstaunt hat uns der Lauf der Mosel mit vielen Windungen und die Steilheit der Weinberge, jeder kleine Fleck mit Reben bepflanzt. Unser erster Liegeplatz für die Nacht war Cochem mit einem geschützten Anlegesteg, denn schnelle Motorboote verursachen doch hohe Wellen, was nicht angenehm ist, wenn man direkt am Ufer anlegt. Am nächsten Tag fuhren wir weiter die Mosel aufwärts vorbei an bekannten Weinorten wie Zell, mit der Weinlage Schwarze Katz, nach Traben-Trarbach wo wir in der Marina Polch, etwas außerhalb des Ortes anlegten. Hier servierte Herbert seine Rösti mit Saumagen, was immer wieder mundet. Weiter ging es mit einem Zwischenstopp nach Bernkastel mit malerischen Fachwerkhäusern in der Altstadt, aber auch mit vielen Besuchern, sodass wir am Nachmittag weiterfuhren bis Neumagen, dem ältesten Weinort Deutschlands. Die Römer bauten hier im 3. Jahrhundert ein Kastell und natürlich zu ihrer besseren Verpflegung Reben an. Im Ort steht eine Steinskulptur eines Römerschiffes das zum Weintransport diente. Dieses Schiff hat man nachgebaut und liegt im Hafen von Neumagen. Auf dem Rundgang durch den Ort mit seinen verbliebenen Resten aus der Römerzeit, erwischte uns ein Regenguss, der uns zwang eine Straußwirtschaft als Schutz aufzusuchen. Sie war an die Rückseite der römischen Befestigung angebaut und darin saßen 10 Radfahrer aus Bocholt, die hier ihren Kurzurlaub verbrachten. An den auf dem Tisch stehenden Flaschen konnte man ersehen, dass sie schon eine Weile im Lokal waren. Es wurden lustige Lieder gesungen und nachdem der Besitzer der Wirtschaft Musik abspielte auch noch Sirtaki getanzt. Wir fühlten uns als Pfälzer sofort wohl in dieser Gesellschaft, wie die Fotos unschwer erkennen lassen. Der Ort gefiel uns so gut, dass wir 2 Tage in der gut gelegenen Marina blieben.
Wir fuhren jetzt in kleineren Etappen die Mosel abwärts, blieben wieder in Traben-Trarbach über Nacht, diesmal mit Stadtbesichting und legten in Zell über Mittag an. Die nächsten Tagesetappen gingen nach Senheim und Treis-Karden mit schönen Marinas. Nach 11 Tagen und zurückgelegten 364 km auf der Mosel erreichten wir wieder den Ausgangspunkt Winningen. Abends blieb die Küche an Bord kalt, denn wir hatten zu Beginn unserer Reise noch eine Weinstube entdeckt, die wir aufsuchen wollten. Am nächsten Morgen wurde am Vormittag von dem geschulten Personal der Marina das Boot auf den Hänger gehoben und nach 2 stündiger Autofahrt das Boot am Nachmittag mittels dem Trailer in den Schäfersee geslipt.
Es war eine schöne Bootstour ohne technische Probleme und auch mit dem Wetter hatten wir Glück. Diese Tour wird zur Nachahmung empfohlen. Bei unserem Sportkameraden Herbert Keller bedanken wir uns, dass er uns als Passagiere auf seinem Boot mitgenommen hat.
Gerhard Höhl
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Pressebericht: Rheinpfalz 8.3.2011
8.3.2011 von GH (Gerhard Höhl).
Segelclub - Vorstand soll verjüngt werden
Lingenfeld. Die Jugendarbeit beim 177 Mitglieder starken Segelclub Lingenfeld soll weiter einen hohen Rang einnehmen. Bei der Hauptversammlung erweiterten die Mitglieder die Satzung mit einer Jugendordnung. Diese soll die Jugendabteilung organisatorisch verbessern und den Jungseglern eine gewisse Eigenständigkeit gewährleisten.
Vorsitzender Gerhard Höhl sprach von sieben Neuzugängen bei den Jugendlichen. „In den letzten fünf Jahren konnten wir unsere Mitgliederzahl um rund 40 Prozent durch die Aufnahme von Familien und Jugendlichen steigern”, resümierte er. Die Jugendfreizeiten der Gemeinde wolle der Verein weiter fördern. Die Leberknödel-Regatta soll wie 2010 nur noch an einem Tag stattfinden. Zurückfahren werde der Segelclub „Veranstaltungen für Dritte”. Der hohe Aufwand stehe in keinem Verhältnis zu den Einnahmen. Höhl, der 2012 sein Amt aufgegeben will, kündigte „die Verjüngung des Vorstands in den nächsten Jahren” an.
„Das Jugendtraining wurde im letzten Jahr wieder gut besucht”, sagte Jugendsprecher Frederic Gründer in Vertretung des Jugendwarts Sebastian Seitz. Durchschnittlich 17 Jugendliche seien an fünf Terminen erschienen. Wegen einsetzender Flaute habe der Versuch einer kleinen Regatta während eines Jugendwochenendes abgebrochen werden müssen, bedauerte Gründer. Auch 2011 wird es wieder fünf Trainingstage geben. Für Ende September kündigte Gründer ein Jugendwochenende mit Übernachtung an. Da geeignete Unterkünfte bereits ausgebucht gewesen seien, werde es dieses Jahr voraussichtlich keine Jugendfreizeit geben.
Sportwart Rudolf Ruf informierte über die vier fair verlaufenen Regatten, die auch 2011 wieder geplant sind. Er lobte die guten Ergebnisse von Vereinsmitgliedern „außerhalb des Reviers” sowie die zahlreich absolvierten Seemeilen. „Segelsport zu betreiben, ohne die Belange des Naturschutzes zu vernachlässigen, bleibt für uns oberstes Gebot”, betonte der scheidende Umwelt- und Naturschutzbeauftragte Martin Doser, zu dessen Nachfolger Wolfgang Staub gewählt wurde. Doser freute sich über die am Clubgelände zahlreich vorkommenden Vogel- und Fledermausarten. Die Belegungsquote der kontrollierten Nistkästen liege bei etwa 65 Prozent, sagte er. Kassenwart Hans Bauer, dessen Amt künftig Andrea Scheurlen übernimmt, machte deutlich, dass der Verein finanziell auf gesunden Füßen stehe. Neuer Beisitzer ist Markus Sinnwell. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurde Gerhard Haffner geehrt. Silke Koll und Kurt Gerbes (beide auch 25 Jahre) konnten nicht kommen. (nti)
ZUR PERSON: Klaus Hedrich (Yachten), Mathias Böh (Katamarane), Gerhard Höhl/Willi Stenzel (Jollenkreuzer) sowie Klaus und Nicklas Gerbes (Jollen und offene Kielboote) sind die Vereinsmeister des Segelclubs des Jahres 2010. (nti)
Die Rheinpfalz – Speyerer Rundschau vom 08.03.11
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