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61. Bodensee Rund

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Hi Sailors,

die 61. Bodensee Rundum wird von einer gemischten Crew auf einer Bavaria 40S gesegelt. Noch trainieren wir Manöver und Spi, aber um 19.30 ist dann der Massenstart.   An Bord: Klaus Hedrich , Andrea und Fabian Scheurlen, Andreas Schilling, Norbert Kotthoff und Raimond Herrmann.

 Daumendrücken erwünscht.  Wir brauchen einen guten Start und passende Winde.

Aktuelle Info: 

Gestarte wurde um am Freitag 19.30. Auf einer ca. 2 km langen Startlinie kam es zu turbulenten Situationen. Schliesslich wollten über 350 Boote wenn möglich bei ”null” über die Linie.

Uns gelang ein guter Start  schön nahe am Startschiff. Allerdings   konnte es auch ein Frühstart gewesen sein. Wir waren nicht sicher, aber dafür in bester Gesellschaft von ca. 100 anderen Booten. Einzelrückruf gibt es nicht und wir  vernahmen auch kein Signal welches einen Massenrückruf signalisiert.   Falls wir doch ein wenig zu früh waren ist es vielleicht im Pulk untergegangen. 

Nach dem Start und durch die Nacht bot der Bodensee alles. Moderate Winde, drehende Winde, Gewitter- und heftige Böen, Flautenlöcher und gerangel an den Wendebojen.

Es ging über Romanshorn zum Eichhorn. Statt noch nach Überlingen schickte man uns dort dann auf die verkürzte Bahn. Die LSCér hatten von den misslungenen letzten 3 Regatten gelernt.

Insgesamt waren es dann am Ende 55 sm als wir gegen 6 Uhr in Lindau über die Zielline gingen.  Je nach Wind und Windrichtung waren wir mit Spi (120 qm) oder Gross und Genua unterwegs. In einem heftigen Schauerfeld aber auch mal mit weggerollter Genua und einmal sogar mit gerefftem Gross. Dabei war eine besondere Herausforderung mit nur 3 Personen (3 waren in der Freiwache) den Spi zu bergen. Alles gelang gut, aber als es noch weiter auffrischte wurde die Freiwache geweckt. Einerseits um die Decksarbeiten erledigen zu können, andererseits aber auch um bei Manövern und Trimmarbeiten immer noch einen guten Ausguck zu haben. Denn peramant und bei schlechter Sicht und Nacht kreuzten Boot, oft nicht wirklich kontrolliert, unseren Weg. Unterschiedliche Lichterführungen machten es immer spannend die Fragen “reicht es ? , hat er Vorfahrt ?, ist ein Manöver von Vorteil? wie bekommen wir im Pulk freien Wind?

Die Crew bestand aus zwei Gruppen mit je 3 Personen.  Neben den beiden erfahren Bodensee-Seglern (Klaus und Raimond) waren noch 2 Segler (Fabian und Andrea) sowie Norbert mit etwas Mitsegelerfahrung und Andreas als engagierter Neueinsteiger dabei. Klar das Wache und Freiwache  also entsprechend aufgeteilt werden mussten.

Welche Plazierung auch immer heute abend noch verkündet wird, alle waren einhellig der Ansicht “Spannend, lehrreich und mit grosser Wiederholungsgefahr.

Wir berichten ggf. noch weiter …

Wie besprochen hier noch ein paar Details.

Bei der 61. Rund-Um kam es in den Gewitterböen gegen Mitternacht zu einigen Kollisionen sowie zur Kenterung von 2 Liberas. Die ungarische Raffica kenterte  durch und konnte die Fahrt nicht fortsetzen. Alle 16 Besatzungsmitglieder landeten im Wasser. Bei den Liberas hängen bis zu 13 Personen im Trapez ?!! Alle anderen Havarien und Kollisionen gingen glimpflich aus.

Der 22 Jahre alt Katamaran “Holly Smoke” war der erste im Ziel nach etwas über 6h (wir benötigten 4 stunden mehr).

Der Steuermann des Katamarans meinte in einem ersten Interview, “die Gewitterböen waren fürchterlich- man konnte nichts mehr sehen”. Das können wir so bestätigen. Zur Arbeit an Deck kam hinzu das viele Schiffe unseren Kurs kreuzten und diese noch Probleme mit dem Spi hatten. Dank guter Ausgucksarbeit kam es aber nie zu bedenklichen Situationen.

Gewitterstürme bei Nacht kommen noch überraschender als am Tage und bringen oft Windstärke 6-7 wie aus dem Nichts mit sich. Wir hatten gerade den Spi bei sehr schwachen Wind geborgen und wollten  höher mit Vollzeug segeln als es auch schon losging.  Die Trainingstage vorher waren Schwachwindtage gewesen und keiner hatte daran gedacht auch mal das Reffen des Gross zu üben. Vielmehr waren wir im Training bemüht viel Segelfläche in den Wind zu hängen - sprich wir vergnügten uns unter Spi.  Da aber genügend Segel-Know-How an Deck war, konnte das Reff schnell und sicher eingebunden werden. Die Winde forderden das wegrollen der Genua (ein teilweises einrollen ist  lt. Vercharterer  nicht zulässig). Nur am Rande sei bemerkt, dass die Bavaria 40 S ohne Vorsegel und mit einem Reff im Gross immer noch viel Lage schob und aktiv gesteuert und getrimmt werden musste. Oft musste der Traveller und manchmal auch das Gross gefiert werden um überschüssigen Wind auszuschütteln.  Trotzdem war das Schiff immer gut zu steuern und machte auch mit  8-9,4 knoten  eine gute Fahrt.

Zur nächsten Tonne ging es dann quasi in Rauschefahrt. Immer wenn man ans Ausreffen dachte fauchte wieder eine Böe heran. Wir hatten schon Bedenken was bei dieser Fahrt im Pulk mit anderen an der Tonne los sein würde, denn wir sahen einige Boote die mit Vollzeug kämpften und oft in den Wind gingen oder abfallen mussten.   Aber passend zur Ankunft an der Tonne machte der Wind eine Pause und die Landabdeckung sowie der Bootspulk reduzierten ebenfalls den Wind.

Mit anderen Worten, es ging mal wieder mühsam um die Tonne. Freien Wind zu suchen ohne im Pulk zu stecken war angesagt.  Ausreffen, Spi setzen und später wieder zu bergen waren die nächsten Manöver. Kurz nach der Wendetonnen am Eichhorn drehte der Wind, so das es wieder am Wind in Richtung Ziel ging. Das Boot der Wettfahrtleitung hatte übrigens Kursverkürzung signalisiert - wir mussten also nicht in den Überlingersee. 

Am Wind, dieser Kurs ist die Paradedisziplin der 40S. Hoch am Wind oder Raum und Downwind unter Spi (bis Halbwind mit Spi) da läuft es richtig gut. Halbwind bis moderat am Wind da passen die Holepunkte und die kleine Genua (105%) nicht wirklich. Bei längeren Passagen lohnt sich ggf. Halbwind mit Spi oder etwas höher mit Alternativschoten an der Genua (über Zusatzblöcke aussen geführt)           

Einige Schiffe konnten wir auf diesem Kurs überholen oder in unseren Kielwasser lassen.  

Am Ende war es Platz 132 von 350 Booten. Das Ziel war es bei gewohnten Windbedingungen unter den ersten 100 zu sein. Das wurde verfehlt leider knapp verfehlt. 

Resümee:  Nach einem guten Start erkannten wir auf der Kreuz zu spät, dass der Wind raumte. Statt langsam dem Dreher zu folgen mussten wir dann auf den nicht idealen Kurs zwischen Halb- und am Wind abfallen. Neben dem längeren Weg auch nicht die schnellste Disziplin der Yacht. Später sogar auf Halbwind - da konnte der Spi helfen und somit schlimmeres vermeiden.  Nach der ersten Tonne standen wir zu lange im Pulk und versuchen fast ohne Wind den richtigen Kurs zu segeln. Hier schneller aus dem Pulk zu segeln, auch wenn der Kurs mal nicht passt, ist sinnvoll.

Ob die Gewitterschauer und Böen (ca. 1,5h 6-7bft ) uns zurückwarfen ist schwer zu beurteilen. In jedem Fall zwangen einig Schiffsbegegnungen oft zu ungewollten Kursen. In jedem Fall wurde etwas zu spät ausgerefft. Das weiss man aber immer erst im nachhinein.

Wache und Freiwache konnten nicht optimal besetzt werden. Schon auf dem Weg nach Osten musste der Spi genutzt werden. Dazu sind 4 besser 5 Leute nötig. Und als dann bei schwachen Winden die Freiwache verspätet in die Kojen kam, war durch das Gewitter diese Wache schnell wieder vorbei.

Betrachtet man die anderen Boote so stellt man fest, das vergleichbare Boot etwa im gleichen Zeitfenster liegen z.T.  Minuten vor oder nach uns. Aber es gibt auch Ausreiser so war eine Schwesteryacht fast 20 Minuten schneller im Ziel als wir.    

Allerdings muss auch gesagt werden, dass die Crew in dieser Zusammensetzung das erste Mal so auf diesem Schiff fuhr und nur 2 von 6 Crewmitgliedern aktuelle Dickschifferfahrung auf vergleichbaren Booten hatten. Zwei weitere Crewmitglieder sind Segler und 2  Nichtsegler bzw. zuletzt vor über einem  Jahrzehnt gesegelt sind.

Berücksichtigt man dieses so ist die Leistung ein solches Schiff unter diesen Umständen schnell und sicher über den Kurs zu bringen wirklich hervorragend und beachtlich und auch im Detail erwähnenswert.

 Toll war, dass alle Crewmitglieder auch bei Kälte und Regen engagiert segelten und das Boot bedienten. Bis zur letzten Rille wurde kämpften und  getrimmt. Deshalb grosses Lob an den Hauptsteuermann Klaus, an die Schotentrimmer Andrea und Fabian  die oft auch weitere Arbeiten wie Reffen, Spi, oder Pit und Steuern leisten mussten, sowie an Norbert der vor vielen Jahren mal auf einem Schiff unterwegs war und schnell als Vorschiffsmann Spi  und Baum in den Griff bekommen musste und das vorbildlich machte sowie Andreas der nicht nur die Kombüse füllte sondern als Ausguck und bei besonderen Arbeiten eingesetzt wurde und der beim Bergen des Spi´s mit höchster Konzentration perfekt steuerte.

Es ist zu hoffen und zu wünschen dass die Crew auch bei weiteren Regatten sich ganz oder teilweise wieder zusammenfindet und sich weiter verbessert. Denn nach der Regatta ist vor der Regatta.

Abenteuer am Abschlusstag:  

Norbert und Andreas waren schon abgereist und wir wollten bei Starkwind (die 40Blitze waren an) noch ein wenig segeln.  Bernd vom SV72 kam noch dazu.

Wegen starker Wellen und ordentlich  Wind entschlossen wir uns schon in der Hafengasse das Gross gerefft zu setzen. Vom Wind passte es und mit halben Wind ging es die Ausfahrtgasse der Ultramarina unter Segel in die Ausfahrt. Durch 2 Tage Starkwind hatte der Bodensee ein wenig Ähnlichkeit  mit der Ostsee. Wellen und Wind waren durchaus anspruchsvoll. Eine Weile segelten wir und leichte Seekrankheit eines Crewmitglieds sowie eine herannahende Regenfront forcierte den Entschluss wieder einzulaufen. Unseren Spass hatten wir ja gehabt.  Also sollte Motor an und Tuch herunter.  

Der Motor weigerte. Zwischenzeitlich wissen wir und der Bootsvermieter, wenn wenig im Tank ist, zieht er bei Kränung Luft.  Der Bootsvermieter füllt nur wenig ein  - er dachte 40-50Liter bei 270ltr Tanks reichen für den Bodensee - ja aber nicht bei Lage. Natürlich kann man die Lage vermeiden, im Zweifel erst das Tuch bergen und dann Motor an, aber ein besseres Gefühl ist es schon, wenn Land so nahe ist  den Motor zu haben.   

Wir entschlossen uns nach einigen Kreisen auf dem See unter Segel in die vielbefahrene Hafeneinfahrt zu segeln und dort in der Einfahrt das Tuch fallen zu lassen. Bei einem 8 Tonnen Boot und richtig Traffic im Hafen wollten wir das aber ggf. mit Rangier- und Verkehrslenkungshilfe realisieren. Dazu baten wir den Vercharterer uns per Schauchboot zu  unterstützen. Das klappte auch wunderbar. Übrigens ein Vorteil eines Segelboots. Ein Nur-Motorboot hätte nur noch versuchen können rechtzeitig vor dem auflaufen den Anker auszubringen. Am selben Tag wurden übrigens 6 Boote von der Wasserschutz abgeschleppt, ein Motorboot kippte bei Wind und Welle um und sank. 11 Passagiere wurden von einem Segler gerettet und eine Variante verlor ihren Mast konnte diesen aber bergen und mit eigener Kraft in den Hafen fahren.

Ja, das Schwachwindrevier Bodensee hat es manchmal in sich.

Aktuelle Regatta-Ergebnisse

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Hart erkämpfter dritter Platz für SCLF-Crew

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Bavaria 40S Flotte 

Alle Bilder ansehen…  http://mytfs.de/sgstern/spartenregatt2011/index.html

Bei der Spartenregatta des SG-Stern Wörth am Bodensee traten 7 Crews mit identischen Bavaria 40S Booten an zwei  Regattatagen und bei  9 Wettfahrten gegeneinander an.  Bestes Wetter, leichte Thermikwinde (2-3 Bft) und eine perfekte Organisation und Betreuung durch das Match-Center Germany und natürlich durch die Organisatoren des SG-Sterns sorgten für einen einmalig erlebnissreichen und spannenden Event der vom 6.-8.Mai 2011 stattfand.  

 Anreise:Die Regattacrew bestehend aus  Anett Dietrich (Vorschot-Trimmer)  Klaus Hedrich (Steuermann), Gudrun Herrmann (Vorschiff)  Martin Kolb (Grosstrimmer), Clemens Breitenbach (Grinder/Trimmer/Pit) und Raimond Herrmann (Skipper, Pitman. Taktik) übernahmen am Freitag 6.Mai die Bavaria 40S. 

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Crew beim Gewichtstrimm

Beim freien Training  wurden  die Positionen eingeübt, das Tun-Up durchgeführt und die ersten  Startübungen und Tonnenrundungen geübt.  An Bord sind keinerlei Instrumente sieht man vom vorgeschreiben Kompass ab.  Es gibt also keine Logge, kein Windinstrument und auch kein GPS. Es gibt den traditionellen Verklicker im Masttop  -  der aber nicht funktionierte oder nur den Wind von gestern anzeigte.

Die neue Bavaria 40S ist mit einem Flügelkiel ausgestattet hat einen Tiefgang von 1,70 und ist mit Regattarigg und besseren Beschlägen ausgestattet. Man könnte es auch als Sport-Paket bezeichnen.  Trotz seiner Dimension 12.20×3,95 und einem Gewicht von ca. 9 Tonnen ist da Boot erstaunlich agil zu händeln und präzise zu steuern.
Es will aber auch permanent  bedient und getrimmt werden und unterscheidet sich damit schon von der normalen  Cruiser 40.

Das der Mast gute 2 Meter länger als in der Standardausführung  knapp 23 Meter in den Himmel ragt und mehr Trimmmöglichkeiten hat sei nur am Rande erwähnt. 

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in ca. 23m Reparatur des Verklickers

Mehr zum Boot:  http://www.match-center.de/Charter/Segelyachten/Bavaria/40SDer Samstag brachte tolles Wetter und leichten Wind (2bft).  Es wurden Up-& Down Wettfahrten gestartet und 8 Läufe reealisert. Die Motivation aller Crews war enorm und alle 7 Schiffe kämpfte hart und meist fair um jede Position.
Auch für uns,  die wir etwas spät auf Betriebstemperatur kamen, war alles mal dabei.  Am Anfang schlechte Plazierungen dann mittlere, auch mal ein Frühstart aber auch  Plätze vorn waren dabei. Und im Schlussrennen des Tages legten wir dann mal noch einen 1. Platz vor.  
Die erste Auswertung ergab das wir auf Platz 3 punktgleich mit einem Kontrahenten lagen. Die Platze 1 und 2 waren schon abonniert und nicht mehr angreifbar. Aber die anderen Boote waren hinsichtlich der Wettfahrt am Sonntag  - geplant eine Langstrecke, fast alle noch in der Lage uns den Platz 3 streitig zu machen. Sprich bei 4 Booten war noch alles zwischen 3 und 6 offen.  Doch vorher war noch Spasssegeln angesagt. Jeder mal am Ruder wurde der Wind der teilweise auf 4 bft aufbriste  genutzt, ein Wettrennen mit einem O-Boot (Nationaler 75er Kreuzer) gefahren, ein Ball per Notfallmanöver geborgen.  Der Versuch an zwei gekennterte Skiffpiloten die Pfadfindertat des Tages zu erledigen stellte sich als nicht nötig heraus. Die beiden machten eine Pause, allerdings so, dass man nur das gekentere Boot aber nicht den  Segler saß. Das rief nicht nur uns, sondern auch die Waspo auf den Plan. Aber wie gesagt es gab nichts zu retten. 

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Nichts zu retten!

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Langsam überholt uns ein 75er National Kreuzer

Später wurde dem Schiff bei ca. 2-3 Bft eine enge Kreisbahn verordnet in der es unermüdlich Runde um Runde drehte während Martin und Clemens es sich nicht nehmen liessen ins 11° “warme” Wasser zu springen. Gut das das Boot nicht all zu weit weg weg seinen Kreis zum Schwimmer hin absolvierte. Denn schnell wollten die Schwimmer wieder an Bord, was trotz leichter Fahrt und einem beherzten Griff des Skippers sehr elegant gelang.

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Badespass in Fahrt und bei 11°

Der Abend fand seinen Ausklang nach dem gekonnten Anleger von Klaus, dem gekühlten Anlegerdrink, einem kurzem Imbiss im Cockpit der Yacht bei lauen Sommernachts-Temperaturen und lauten Gitarrenklängen.  Früh am Morgen (0:30) ging es in die Koje.         

Der Sonntag brachte wieder tolles Wetter - die Langstrecke wurde vor Langenargen (vor der Hafeneinfahrt der Ultramarin) gestartet. Am Wind ging es mit einigen Positionswechseln nach einem Frühstart  (entlastbar durch zurück über die Linie) auf die Kreuz bis fast nach Friedrichshafen. Dort eine Wendemarke  und erneut ein Amwinder. Nach der nächsten Tonne fielen wir ab auf Downwindkurse. Leider war weder ausbaumen noch Spi erlaubt (nicht alle Mannschaften waren Spi erfahren, das aber wollen wir bei weiteren Trainings ändern) . So blieb nur kreuzen vor dem Wind, um Fahrt und Weg zu optimieren übrig.  Das nicht sichtbar Ziel in Lee, genauer die Leetonne sollte so bei Lindau liegen. Entscheidend würde also sein, wann wo die Tonne ausgemacht werden konnte.  Diese lag dann für uns etwas ungünstiger und für alle anderen etwas günstiger, weil diese etwas zur Tonne hochziehen konnten. Das bringt eben mehr Fahrt, als tief vor dem Wind.  Nach dem Umrundung der Tonne ging es auf die Zielkreuz  die  direkt vor der Hafeneinfahrt  der Ultramarin liegen sollte.  Verschiedene Strategien und Taktiken wurden in Erwägung gezogen.
Wir suchten freien Wind und freies Wasser. Andere vermuteten in Landnähe mehr Wind  ein anderes Boot suchte mehr Wind und sein Glück in der Seemitte. 

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Feintrimm und im Hintergrund die Verfolger

 Wir lagen dazwischen was gar nicht so schlecht aussah. Die Boote unter Land verloren zunehmend - allerdings das Boot weiter auf dem See erwischte eine richtige Windstrasse gewissermaßen eine Express-Highway und  schaffte es damit  das ganze Feld zu überlaufen.  Wir aber konnten uns zumindest gegenüber 5 anderen Booten durchsetzen und gingen auf der Langstrecke als 2. durchs Ziel.  Das waren dann doch einige Meilen die da zusammen gekommen sind.

Ein guter Abschluss eines spannenden und lehrreichen Wettbewerbs, ein Platz auf dem “Stockerl” und  der feste Wille im nächsten Jahr die Position zu halten oder zu verbessern.  

Das Matchcenter hat die Veranstaltung toll unterstützt, die Boote fanden Zustimmung  und die Mannschaft hatte Spass.
Auch die Organisatoren der SG-Stern haben mit diesem Konzept wieder mal überzeugt, dass es neben dem Fahrtensegeln auch  für Binnenclubs ohne geeignete eigene Boote und Gewässer spannende Möglichkeiten vor der Haustüre gibt. Das sollten wir alle als bereichernde Möglichkeiten eines spannenden Team-Sports  unterstützen, fördern und andere motivieren sich zu beteiligen.

Deshalb ein dickes Lob an alle und … wir kommen wieder !

Die Speyerer Morgenpost über unsere Herbstregatta vom 19.09.10

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              Der Start der Jollenkreuzer  und Yachten                                Die Siegerehrung von Doris u. Patrick Boucher aus Speyer,

                                                                                                                                                           Sieger bei den Jollen

 Schönes Wetter, schwacher Wind

Nur zwei Läufe bei der Herbstregatta des Segelclubs Lingenfeld

Lingenfeld - Bei herrlichem Herbstwetter, jedoch schwachem Wind wurde die Herbstregatta des Segelclubs Lingenfeld am Sonntag auf dem Schäfersee ausgetragen. Die Regatta war Höhepunkt und Abschluss der diesjährigen Segelsaison.

Vor zahlreichen Zuschauern gingen 20 Boote aller Klassen auf den 1,8 km langen Regattakurs. Bei schwachem Wind konnten nur zwei verkürzte Läufe durchgeführt werden.Bei den Jollen gewannen Patrick und Doris Boucher das Rennen. In der mit neun Booten stärksten Klasse der Jollenkreuzer setzte sich Sören Rockenbach durch. Bei den Yachten belegte Klaus Hedrich den ersten Platz. Bei den Katamaranen lag Matthias Böh vorn. Die Regattaleitung hatten Rudolf Ruf und Dagmar Stenzel

Lingenfeld: Herbst-Regatta

 

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Am  Sonntag, dem 19.09.10, beendet der Segelclub Lingenfeld die diesjährige Segelsaison mit der Herbst-Regatta.

 Gesegelt wird auf dem Schäfersee in Lingenfeld auf einem 1,8 Kilometer langen Regattakurs. In vier Klassen,

 den Jollen, Katamaranen, Jollenkreuzern und Yachten werden die Sieger ermittelt. Start des 1. Laufs ist um 11 Uhr.

Speyerer Morgenpost vom 18.09.10

Die Seglerküche bietet Schweinesteaks und Grillwürste mit verschiedenen Salaten und für die Vegetarier gebackenen Schafskäse.